Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 20-13763

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeit einer Verlagerung der Technikakademie (TAB) an den Standort der Heinrich-Büssing-Schule (HBS), Berufsbildende Schulen Technik Braunschweig, zu prüfen.

 

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Bei der HBS handelt es sich um eine berufsbildende Schule, an der Schulformen im Berufs-feld Technik für die Erstausbildung geführt werden. Sie hat ihren Standort an der Salzdahlumer Straße. An der TAB wird eine Fachschule Technik unterschiedlicher Fachrichtungen geführt, an der Weiterbildungsangebote im Berufsfeld Technik angeboten werden. Sie ist gemeinsam mit den Berufsbildenden Schulen V in der Kastanienallee untergebracht.

 

Eine Zusammenführung der Schulangebote der TAB mit den Schulangeboten der HBS hätte folgende Vorteile:

 

  • Die schulischen Angebote im Berufsfeld Technik von der Erstausbildung bis zur Weiterbil-dung könnten an einem Standort konzentriert werden.
  • Es könnte ein gemeinsamer Campusstandort im berufsbildenden Schulwesen an der Salzdahlumer Straße mit der HBS, der dort ebenfalls bereits untergebrachten Deutschen Müllerschule, der TAB und der Helene-Engelbrecht-Schule, die dort einen Neubau erhal-ten soll, entstehen.
  • Ein gemeinsamer Campusstandort würde insbesondere die Kooperation der Schulen im Berufsfeld Technik fördern und könnte sich positiv auf die Entwicklung der TAB auswir-ken und ihren weiteren Bestand sichern. In den vergangenen Schuljahren ist die Schüler- und Klassenzahl der TAB nicht unerheblich gesunken.

 

Nach Gesprächen mit den jeweiligen Schulleitungen stehen sowohl die TAB als auch die HBS einer Zusammenführung ihrer Angebote an einem Standort aufgeschlossen gegenüber, wenngleich viele (technische) Detailfragen nach der Beschlussfassung noch zu prüfen sind.

 

Im Gebäude der HBS stehen freie Raumressourcen für eine gemeinsame Unterbringung beider Schulen zur Verfügung.

 

Im Rahmen des Prüfauftrags soll untersucht werden, ob die freien Raumressourcen in der HBS ausreichen, um das gesamte Schulangebot der TAB, das aus der Fachschule Maschinentechnik, Mechatronik, Elektrotechnik und Informatik besteht, verlagern zu können. Die TAB verfügt am jetzigen Standort Kastanienallee über zahlreiche Labore mit einer hochtechnisierten auf die speziellen Belange der beruflichen Weiterbildung abgestimmten Laborausstattungen, die an den neuen Standort zu verlagern wären. Auch die HBS verfügt über hochtechnisierte Labore, die allerdings auf die berufliche Erstausbildung ausgerichtet sind. Damit steht die Machbarkeit einer möglichen Verlagerung der TAB auch im Fokus einer wirtschaftlichen Umsetzung und der Prüfung von Synergien.

 

Sollte eine Zusammenführung der Schulangebote der TAB und der HBS möglich sein, könnten die jetzt von der TAB am Schulstandort Kastanienallee genutzten Räume perspektivisch für andere schulische Zwecke genutzt werden, z. B. als Außenstelle für die Innenstadtgymnasien Gaußschule und Wilhelm-Gymnasium.

 

Für die beiden genannten Schulen wurden Raumdefizite in der Folge der Rückkehr zu G9 ermittelt und auch bereits in Erstgesprächen mit den Schulleitungen ausgetauscht und perspektivische Lösungsmöglichkeiten erörtert. Dazu gehörte auch die Überlegung, evtl. einen Teil der Oberstufen beider Schulen oder diese in ihrer Gesamtheit an den Standort Kastanienallee zu verlagern. Vor allem das Gymnasium Gaußschule sieht diese Lösung kritisch und wünscht sich stattdessen die Erweiterung der Stammschule durch einen Neubau. Unter anderem aufgrund des begrenzten Schulgeländes der Gaußschule müssen weitere Abstimmungsgespräche erfolgen, über deren Ergebnisse der Schulausschuss in einer seiner nächsten Sitzungen unterrichtet wird.

 

 

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