Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 20-13668-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Verzicht der Sally-Perel-Gesamtschule auf die Umwandlung von einem Rasen- in ein Kunstrasenspielfeld
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün und Sport
- Verantwortlich:
- Herlitschke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Sportausschuss
|
zur Beantwortung
|
|
|
|
06.07.2020
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der BIBS-Fraktion vom 16.06.2020 (20-13668) wird wie folgt Stellung genommen:
Zu Frage 1:
Am 06.09.2019 erhielt der Fachbereich Stadtgrün und Sport die in der Anlage 1 beigefügte Stellungnahme der Sally-Perel-Gesamtschule.
Aus dem Schreiben bzw. der ausführlichen Begründung geht hervor, dass sich die Schulleitung und die Fachgruppe Sport der Sally-Perel-Gesamtschule geschlossen gegen die Einrichtung eines Kunststoffrasenspielfeldes auf dem schulischen Fußballplatz ausspricht.
Nach mehreren miteinander geführten Gesprächen traf sich die Verwaltung mit der
Schulleitung und Vertretern der Fachgruppe Sport am 4. März 2020, um den
Sachstand und die weitere planerische Vorgehensweise zu erörtern.
In diesem Gespräch wurde deutlich, dass das „Veto“ der Anwesenden der
Sally-Perel-Gesamtschule gegen die vorgesehene Umwandlung des Schulsportplatzes
in ein Kunststoffrasenspielfeld aufrecht gehalten wird.
Der Sachstand wurde schließlich bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin zwischen der Verwaltung, der Schulleitung und der Fachgruppe Sport sowie den Verantwortlichen des Sportvereins SC Volkmarode, der mit seiner Fußballabteilung das Rasenspielfeld mit nutzt,
am 15.06.2020 abschließend diskutiert.
Die Interessen der Schule gegenüber den Vereinsinteressen wurden von der Verwaltung hierbei als prioritär angesehen.
Die Verwaltung nimmt deshalb von ihren ursprünglichen Planungen zur Herstellung eines Kunststoffrasenspielfeldes auf dem Schulsportplatz der Sally-Perel-Gesamtschule Abstand.
Zu Frage 2:
Aus Sicht der Schule sprechen in erster Linie schulsportfachliche und technische Gründe gegen die Errichtung eines Kunststoffrasenspielfeldes (siehe Punkt 1, Begründungen der Sally-Perel-Gesamtschule).
Rückschlüsse oder Konsequenzen über die weitere Anlage von Kunststoffrasenflächen ergeben sich aus Sicht der Verwaltung nicht.
Zu Frage 3:
Der Verwaltung sind aktuell keine weiteren Schulen oder Sportvereine bekannt,
die von einer geplanten Kunststoffrasenfläche Abstand nehmen wollen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
124,8 kB
|
