Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 20-14193

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Zeitschiene

Der ursprünglich geplante Beteiligungsprozess für die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes 2.0 sah nach den internen Workshops (18. Dezember 2019 und 3. Februar 2020) zwei Auftaktveranstaltungen und sechs handlungsfeldspezifische Workshops mit geladenen Experten/-innen bis November 2020 vor.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Auftaktveranstaltungen im März 2020 (18. März für Bürger/-innen und 30. März für Expert/-innen) abgesagt werden.

 

Um die entstandenen Verzögerungen möglichst wieder aufzuholen, sieht die Verwaltung nun bis Jahresende die nachfolgend dargestellte engere Taktung vor:

 

Workshop

Datum

Raum

Uhrzeit

Auftakt Bürger/-innen

03.09.2020

Congresssaal Stadthalle

18:00 – 20:15 Uhr

Auftakt Expert/-innen

04.09.2020

Congresssaal Stadthalle

18:00 – 20:15 Uhr

WS Energieversorgung

24.09.2020

Vortragssaal Stadthalle

14:00 – 17:30 Uhr

WS Gebäude

01.10.2020

Ratssaal

14:00 – 17:30 Uhr

WS Verkehr

27.10.2020

Vortragssaal Stadthalle

14:00 – 17:30 Uhr

WS Wirtschaft

19.11.2020

Vortragssaal Stadthalle

14:00 – 17:30 Uhr

WS Politik

03.12.2020

Konferenzraum Stadthalle

14:00 – 17:30 Uhr

WS Alltag

17.12.2020

Vortragssaal Stadthalle

14:00 – 17:30 Uhr

 

 

Auftaktveranstaltungen

Die Auftaktveranstaltung für Bürger/-innen wird am Donnerstag, den 3. September 2020, von 18:00 Uhr bis 20:15 Uhr nachgeholt. Am Folgetag findet zeit- und ortsgleich die Auftakt­veranstaltung für Expert/-innen statt. Die Teilnehmer/-innenzahl ist aus Gründen des Hygieneschutzes auf jeweils 85 Personen begrenzt.

 

Nach Begrüßung und thematischer Einführung werden Ideen und Wünsche für Ziele und Maßnahmen an fünf betreuten Themeninseln („Energieversorgung“, „Gebäude, Wohnen & Stadtplanung“, „Verkehr & Mobilität“, „Wirtschaft & Industrie“, „Alltag & Konsum“) gesammelt.

 


Das Handlungsfeld „Politik & Verwaltung“ wird an den übrigen Themeninseln jeweils mitberücksichtigt und nicht separat angeboten.

 

Der aus den beiden internen Workshops entstandene Maßnahmenkatalog bildet zunächst die Diskussionsgrundlage für die Themeninseln, von denen durch Rotation mehrere besucht werden können.

 

Vor Ende der Veranstaltung werden die Ergebnisse zusammengefasst und der weitere Ablauf des Erarbeitungsprozesses gezeigt.

 

Thematische Workshops

Das Klimaschutzmanagement lädt jeweils etwa 16 - 18 verschiedene Expert/-innen zu thematischen Workshops ein, wie sie bei den Auftaktveranstaltungen als Themeninseln angeboten werden. Auf diese Weise wird eine geeignete Gruppengröße und somit ein zielgerichtetes Arbeiten ermöglicht.

 

Im Rahmen dieser Fachworkshops werden einzelne besonders relevante Themenfelder noch intensiver behandelt. Die ausgearbeiteten Maßnahmenvorschläge aus den bisherigen Beteiligungen werden konkretisiert und in handhab- und umsetzbare Maßnahmen mit entsprechenden Zielsetzungen überführt.

 

Eingeladen werden neben Vertreter/-innen von Vereinen, Initiativen, Organisationen, Firmen und Fraktionen auch Mitarbeiter/-innen aus der Verwaltung. Die Mischung der Teilnehmer/-innen soll anhand fachlicher und demographischer Faktoren möglichst ausgewogen sein.

 

Weitere Beteiligungs- und Informationsmöglichkeiten

Allen Interessierten steht ferner ein Funktionspostfach für Fragen und Anregungen zum Klimaschutzkonzept 2.0 zur Verfügung (klimaschutzkonzept@braunschweig.de).

 

Zudem plant das Klimaschutzmanagement einen begleitenden Mail-Newsletter zu versenden, der wesentliche Meilensteine des Prozesses enthält.

 

Unter den gegebenen Umständen stellt die beschriebene Beteiligung aus Sicht der Verwaltung eine praktikable und zielführende Form der Einbindung während der Konzepterarbeitungsphase dar.

 

Deren Ziel ist es, das integrierte Klimaschutzkonzept 2.0 in der ersten Jahreshälfte 2021 fertigzustellen und zum Beschluss vorzulegen.

 

In der Umsetzungsphase können dann maßnahmenspezifisch weitere Akteure beteiligt werden.

 

Evaluation und Monitoring

Neben den Ergebnissen der dargestellten Beteiligung und solchen aus anderen relevanten Konzepten fließen auch die Ergebnisse der Evaluation des bisherigen integrierten Klimaschutzkonzeptes in das neue integrierte Klimaschutzkonzept 2.0 mit ein.

 

Mittels Befragung der bisher beteiligten Fachbereiche und Personen wurde vom beauf­tragten Fachbüro eine Stärken-Schwächen-Analyse (SWOT-Analyse) durchgeführt. Hierbei wurden aus den Befragungen spezifische Faktoren abgeleitet, welche den Umsetzungs­prozess der Maßnahmen nach Wahrnehmung der beteiligten Akteure unterstützen oder behindern.

 


Die Erkenntnisse und Lehren können im neuen integrierten Klimaschutzkonzept 2.0 bei der Formulierung der Maßnahmenblätter berücksichtigt werden. Diese fassen neue Klima­schutzmaßnahmen möglichst konkret zusammen und enthalten unter anderem etwa auch die angesprochenen Erfolgsfaktoren aus der SWOT-Analyse. 

 

Die Verwaltung plant, die Zielerreichung des Klimaschutzkonzeptes 2.0 möglichst eng­maschig und sinnvoll zu evaluieren und anhand geeigneter Daten und Methoden zu visualisieren.

 

Hierzu entwickelt sie in Kooperation mit Fachbüros derzeit entsprechende Grundlagen.

 

Zudem nimmt sie am Projekt „Future Energy Lab“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) teil, in dessen Rahmen mehrere deutsche Städte unter anderem an einer allgemein­verständlichen Darstellbarkeit des Fortschritts von kommunalen Klimaschutzprozessen sowie der Bereitstellung geeigneter Datenquellen arbeiten.
 

 

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