Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 20-14040-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Zur Anfrage der CDU-Fraktion vom 21.08.2020 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

 

Zu Frage 1 - Wie ist der jeweilige Bearbeitungsstand der in Maßnahme 1.1 („Konzeptionelle Grundlagen schaffen“) vorgesehenen Grundlagenermittlungen?:

Der Sachstandsbericht zum ISEK wurde am 02. September 2020 unter der DS-20-14004 veröffentlicht. Dort wird zu allen Maßnahmen und Projekten des ISEK berichtet. Hier finden sich auf den Seiten 56 ff. auch die gewünschten Informationen zu den Maßnahmen

1.1  „Konzeptionelle Grundlagen schaffen“.

 

Zu Frage 2 - Wie ist der derzeitige Sachstand der Maßnahme 2.2 („Verbesserung der ‚digitalen Sichtbarkeit‘ und Verzahnung von Offline- und Onlineangeboten“)?:

Die digitale Sichtbarkeit der Innenstadt bzw. der Innenstadt-Angebote soll verbessert werden. Dies beinhaltet auch die Verzahnung von online und offline Angeboten. Das Vorgehen ist als laufender Prozess zu verstehen. Damit sind die nachfolgenden Maßnahmen nicht als abschließend anzusehen. Die Aufgabe ist der Braunschweig Stadtmarketing GmbH (BSM) zugeordnet.

Die BSM hat bereits eine Vielzahl an Bemühungen zur Erreichung der o. g. Zielsetzung unternommen. Der Fokus lag zunächst auf kommunikativen Maßnahmen – bspw. durch Einrichtung des Löwenstadt-Blogs oder des Instagram-Kanals, auf denen regelmäßig Innenstadt-Themen gespielt werden. So werden bspw. interessante Handelskonzepte oder attraktive Restaurants vorgestellt und kontinuierlich auf die Vorzüge der Innenstadt als Aufenthalts-, Begegnungs- und Erlebnisort hingewiesen.

Im nächsten Schritt wurde damit begonnen, weitere Services zu digitalisieren. Zuletzt reagierte die BSM kurzfristig auf die Bedarfe der Innenstadtbetriebe und bietet ein kostenfreies Online-Reservierungstool für die lokale Gastronomie an und unterstützt die Einführung einer App-Lösung für die behördlich verordnete Erfassung relevanter personenbezogener Daten beim Restaurant-Besuch.  

Parallel arbeitet die BSM an der Einführung eines digitalen Stadtgutscheins und einer zugehörigen Portallösung, die einen weiteren, wichtigen Baustein für die Verbesserung der Sichtbarkeit und die Verzahnung von Online- und Offlineangeboten darstellen.

Weitere Informationen hierzu können der Mitteilung DS-20-14004 „Sachstandsbericht des Integrierten Stadtentwicklungskonzept 2030“ (Seite 68 f.) entnommen werden.

 

Zu Frage 3 - Welchen derzeitigen Bearbeitungsstand hat die in Maßnahmen 2.1 („Einbeziehung der Kultur- und Kreativwirtschaft“) vorgesehene verstärkte Sichtbarmachung der Kultur- und Kreativwirtschaft?:

Die Verwaltung hatte als konzeptionelle Grundlage die Untersuchung „Kreative Orte und Räume, Kultur- und Kreativwirtschaft in Braunschweig - Strukturmerkmale, Perspektiven und Handlungskonzept“ beauftragt. Über die Ergebnisse berichtete die Verwaltung im Wirtschaftsausschuss am 26.06.2020 (siehe 20-13483). Derzeit wird die Umsetzung des vorliegenden Handlungskonzepts vorbereitet.

Darüber hinaus besteht ein enger Kontakt zum KreativRegion e. V., der in der Innenstadt u. a. KKW-Veranstaltungen durchführt, um die Sichtbarkeit der Branche zu erhöhen. Die Stadtverwaltung begleitet die Formate des KreativRegion e. V. jedes Jahr inhaltlich, kommunikativ und finanziell. Die Braunschweig Zukunft GmbH und das Kulturinstitut bieten zudem auch Beratungsangebote für die KKW in der Innenstadt an. Auch experimentelle Aktionen von kulturellen/kreativen Akteuren werden begleitet.

Weitere Informationen hierzu können der Mitteilung DS-20-14004 „Sachstandsbericht des Integrierten Stadtentwicklungskonzept 2030“ (Seite 68 f.) entnommen werden.

 

 

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