Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 20-14508

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die im Haushalt 2020 ursprünglich für eine Konzeptstudie für serielles, modulares Bauen zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 30.000 Euro werden für eine Konzeptstudie für eine vertikale Nachverdichtung verwendet.

Die Ergebnisse sind den Ratsgremien vorzustellen.

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:
Mit dem Haushalt 2020 wurde auch ein finanzwirksamer Antrag der CDU-Fraktion zur Erstellung einer "Konzeptstudie für serielles, modaleres Bauen für Wohnbebauung für bezahlbaren Wohnraum" (vgl. FWE 155) beschlossen. Ziel dieses Antrag ist es, eine weitere Variante auszutesten, um den weiteren Anstieg der Mietpreise abzubremsen oder sogar zu stoppen. Denn für die CDU-Fraktion ist nicht der Ausnutzungsgrad einer öffentlichen Förderung der Erfolgsindikator, sondern im besten Falle sinkende Mieten in unserer Stadt. Und obwohl in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Maßnahmen ausprobiert und angewendet wurden, hat sich ein wirklicher Erfolg nicht eingestellt.

 

Daher muss auch über - im ersten Augenblick - unkonventionelle Ideen nachgedacht werden. Eine Konzeptstudie für serielles, modaleres Bauen sollte eine solche sein. Die zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 30.000 Euro werden jedoch nicht benötigt, da die städtische Nibelungen Wohnbau GmbH (NiWo) schon von sich aus eine solche Studie erstellt und ein Neubauvorhaben im Baugebiet Stockheim-Süd als ideal für deren Umsetzung erkannt hat.

Über die (Zwischen-) Ergebnisse hat Herr Geschäftsführer Voß den Bau- und auch den Planungs- und Umweltausschuss Mitte September informiert.

 

Um die Mittel nun doch ihrer ursprünglich angedachten Verwendung für eine weitere kreative Variante gegen den weiteren Anstieg der Mieten zuzuführen, soll eine Konzeptstudie für vertikale Nachverdichtung, also das Aufstocken von weiteren Geschossen auf Bestandsgebäuden, erstellt werden. Hierzu gab es bereits einen interessanten Vortrag bei der Mitgliederversammlung des BDB zu Beginn dieses Jahres und im Nachgang einen vielbeachteten kurzen Abriss durch Andreas Kyrath, den Bezirksvorsitzenden des BDB in dessen Mitgliedermagazin.

 

Auch diese Ergebnisse sind den Ratsgremien vorzustellen. Möglicherweise ergibt sich daraus erneut ein Projekt für die NiWo, auch eine Zusammenarbeit mit den anderen großen Wohnungsbaugesellschaften ist denkbar.

 

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