Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 20-14515

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:


1. Die dargestellte Vorzugslösung (Anlage 2) bezogen auf den Platz um den Brunnen wird zur planerischen Grundlage für die weitere Entwurfs- und Ausführungsplanung nicht weiterverfolgt und der Neugestaltung Südwest ebenfalls nicht.

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Die seit 1982/3 bestehende Platzgestaltung um den Heinrichsbrunnen steht im Zusammenhang einer ausgeglichenen Nutzungsvielfalt von Verkehrsfläche, gewerblicher Nutzfläche und nichtkommerzieller Parkfläche des städtischen und kirchlichen Gesamthagenmarktes. Dieser grüne Hagenmarkt um den Heinrichsbrunnen ist in den letzten 38 Jahren zu einem Vorzeigepark geworden (s. Merian).

Der Heinrichsbrunnen muss wesentliches Platzelement der Parkzone bleiben, was unterstützt wird durch die vorhandenen 28 Bänke mit 58 Sitzplätzen und der Wegeführung auf den Brunnen zu und um den Brunnen. Die "Vorzugsvariante" sieht keine Freiplätze um den Brunnen mehr vor. Eine funktionstüchtige Ent- und Bewässerungsanlage ist auf dem Platz vorhanden. Fuß- und Radwegverkehre können aus allen Richtungen um den Brunnen fließen. Die "Vorzugslösung" würde den Radverkehr über den Platz ausschließen. Die hohe Aufenthaltsqualität ist derzeit gegeben, dass keine kommerziellen Veranstaltungen und kommerzielle Freisitzflächen möglich sind. Der Bedarf an Freisitzflächen ist mit über 200 Plätzen um den grünen Platz reichlich gedeckt. Weitere würden das Stadtbild nur beeinträchtigen. Die "Vorzugslösung" sieht vor, den augenblicklichen Baumbestand von 13 auf 26 zu erhöhen. Auf der bestehenden Anlage ist es leicht möglich 20 bis 30 klimaresistente Robinien als starke Platzumrandung des grünen Platzen nachzupflanzen.

Damit wäre eine lichtere und weniger Sitzflächen beeinträchtigende Situation wie vor dem Orkan wieder hergestellt. (geschätzte Kosten 30.000 Euro). Die "Vorzugslösung" verschlechtert die Situation der Eigentümer und Gastronomen an der Straße Hagenmarkt 1 bis 5/6 sowie die EIGENTÜMER AN DER CASPARISTRAßE MIT AUßNAHME EINES CAFÉ-BESITZERS. Die sehr hohen Kosten von ca. 3,3 Mio. Euro rechtfertigen keine Neugestaltung. Sie trägt auch zu einer hohen C02-Belastung bei, die einer CO2-Reduzierung von 40 bis 60 % bis 2030 in der Stadt völlig zuwiderlaufen. 1982 hat der Bezirksrat Innenstadt der jetzigen Gestaltung des Hagenmarktes weit vorausschauend einstimmig zugestimmt.

 

Gez. Friedrich Walz

 

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