Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 20-14522
Grunddaten
- Betreff:
-
Mehr Grün fürs Geld - trostlose Beton- und Schotterecken durch blühendes Grün ersetzen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Planungs- und Umweltausschuss
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Vorberatung
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04.11.2020
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Erledigt
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Verwaltungsausschuss
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Entscheidung
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Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird gebeten,
1. Wege aufzuzeigen, wie die Waschbeton-Tröge hinter der Einfahrt zur Welfenhof-Tiefgarage (Straße Höhe / Hoteleinfahrt) bepflanzt werden können, damit aus diesen "Brutalismus-Kübeln" (BZ vom 22.09.2020) Blüh- oder Grünflächen entwickelt werden, die ganzjährig zu einem positiven Binnenklima beitragen und dazu noch attraktiv ansehbar sind;
2. zu prüfen, inwieweit eine Finanzierung dieses Projektes aus einem der bereits existierenden Förderprogramme der Stadt Braunschweig möglich ist;
3. eine Liste von denjenigen Örtlichkeiten in der Stadt Braunschweig zu erstellen und den zuständigen Gremien (Stadtbezirksräte und/oder Fachausschüsse) zuzuleiten, an denen mit Hilfe einer Bepflanzung das ökologische Binnenklima verbessert werden kann.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Braunschweiger Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 22. September 2020 unter der Überschrift "Mini-Garten in Brutalismus-Kübeln am Braunschweiger Welfenhof" über den traurigen Anblick über der Zufahrt zur Tiefgarage hinter dem Fourside-Hotel.
Da sich der Rat bereits vor einiger Zeit gegen den Wildwuchs der Schottergärten ausgesprochen hat, weil so auch das Binnenklima einer Stadt beeinträchtigt wird, besteht hier dringender Handlungsbedarf.
Derartige Betonkübel sind ein nicht erhaltenswerter Zustand und trauriger Gegensatz zum Bestreben der Stadt Braunschweig "Bienenhauptstadt" Deutschlands werden zu wollen.
In dem bereits genannten BZ-Artikel wird darauf abgehoben, dass die Verwaltung sich bereits in losen Gesprächen mit dem Eigentümer befindet und eine entsprechende Maßnahme beitragspflichtig nach der Straßenausbaubeitragssatzung wäre. Da hier aber das allgemeine Interesse überwiegt (aus Gründen des ökologischen Binnenklimas in der Stadt und sicherlich auch aus ästhetischen Gründen), sind Wege zu finden, um den Anteil für den Eigentümer so gering wie möglich zu halten bzw. am besten sogar auf null zu setzen. Denn für entsprechende Ideen könnte auf die existierenden Projekte für mehr Grün in der Stadt zurückgegriffen werden, wie z. B. das Förderprogramm "Mein Baum für Braunschweig" sowie das Ökologische Förderprogramm.
Darüber hinaus wird regelmäßig über zahlreiche andere Örtlichkeiten in der Stadt gesprochen, bei denen durch eine – in der Regel einfache – Bepflanzung das ökologische Binnenklima verbessert und somit eine starke Aufheizung im Sommer vermieden werden kann. Die Verwaltung soll deshalb eine Liste mit diesen Örtlichkeiten zusammentragen.
