Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 20-13740-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Erarbeitung von Raumprogrammen für Investitionsvorhaben an Schulen; Sachstandsbericht
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 40 Fachbereich Schule
- Beteiligt:
- 20 Fachbereich Finanzen; 65 Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement
- Verantwortlich:
- Dr. Arbogast
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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zur Kenntnis
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13.11.2020
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Sitzung des Schulausschusses am 03.07.2020 hat die Verwaltung erstmalig einen Sach-standsbericht (Ds 20-13740) zur Erarbeitung von Raumprogrammen für Investitionsvorhaben an Schulen abgegeben, für die in den Sitzungen des Schulausschusses am 03.07.2020 und des Verwaltungsausschusses am 07.07.2020 noch kein Raumprogramm bzw. noch kein Un-tersuchungsauftrag zur Beschlussfassung vorgelegt werden konnte. In der Sitzung des Ver-waltungsausschuss am 22.09.2020 ist mittlerweile das in dem ersten Sachstandsbericht an-gekündigte Standardraumprogramm für Ein-, Zwei- und Drei-Fach-Sporthallen (Ds 20-13856 und 20-13856-01) und darauf basierend auch noch das Raumprogramm für den Bau einer Zwei-Fach-Sporthalle an der Grundschule Melverode (Ds 20-13838) beschlossen worden.
1. Zu den übrigen aus dem ersten Sachstandsbericht noch offenen Investitionsvorhaben
berichtet die Verwaltung wie folgt:
Grundschule und Integrierte Gesamtschule Querum
Die Verwaltung befindet sich mit den Schulleitungen der Grundschule und der Integrierten Gesamtschule Querum zurzeit in einem Beteiligungsprozess, um unter Berücksichtigung der beengten Raum- und Gebäudesituation auf dem Schulgrundstück inmitten des Wohngebietes eine Lösung zu entwickeln, wie der künftig abzudeckende Raumbedarf der Grundschule Querum unter ggf. bestehender Optimierungsmöglichkeiten der Raumsituation der Integrier-ten Gesamtschule Querum abgedeckt werden könnte. Die Prüfung des Neubaus einer Sporthalle ist ebenfalls Bestandteil dieses Prozesses. Aufgrund der Komplexität des Vorha-bens zeichnet sich ab, dass ein Raumprogrammbeschluss erst 2021 herbeigeführt werden kann.
Gymnasium Gaußschule/Wilhelm-Gymnasium
Wie in dem ersten Sachstandsbericht beschrieben, sind zur Behebung der dringendsten Raumprobleme in Abstimmung mit beiden Schulleitungen Lösungen gefunden worden. Das Gymnasium Gaußschule nutzt für den Jahrgang 10 seit Schuljahresbeginn in der Schulanla-ge Kastanienallee fünf Allgemeine Unterrichtsräume (AUR) und einen Raum als Lehrerstati-on/Verwaltungsbereich. Das Wilhelm-Gymnasium nutzt mit Beginn des Schuljahres für die Unterbringung einer Klasse eine auf dem Schulhof des Hauptstandortes für die Brandschutz-sanierung aufgestellte Raumcontaineranlage und behilft sich mit der vorübergehenden Um-widmung vorhandener Räume im Bestand zu AUR, bis eine weitere Raumcontaineranlage mit vier AUR in der Außenstelle Leonhardstraße 12 aufgestellt ist.
Mit beiden Schulleitungen einschl. der des Gymnasiums Kleine Burg befindet sich die Verwaltung aktuell in einem Beteiligungsprozess, um Dauerlösungen für die Abdeckung der Raumbedarfe der Schulen zu erarbeiten. Die Abdeckung des Sporthallenbedarfs der drei Schulen ist in diesem Prozess enthalten. Aufgrund der Komplexität der Vorhaben werden die Raumprogrammbeschlüsse erst 2021 herbeigeführt werden können.
Gymnasium Kleine Burg
Die Schulleitung des Gymnasiums Kleine Burg ist wie vorstehend dargestellt in den Beteili-gungsprozess mit den Gymnasium Gaußschule und dem Wilhelm-Gymnasium für die Ent-wicklung von Dauerlösungen zur Abdeckung der Raumbedarfe der Schulen eingebunden. Zurzeit wird geprüft, ob der Schule möglichst dauerhaft Räume im Gebäude Kleine Burg
9 - 10 für Unterrichtszwecke zur Verfügung gestellt werden können. In dem Gebäude ist bis-her die Buchhandlung Klittich/Pfankuch untergebracht gewesen. Geprüft wird ferner, ob der Schule bereits kurzfristig auf Dauer eine weitere Etage in den Stiftsherrenhäusern zur Redu-zierung des Fehlens von Verwaltungsräumen überlassen werden kann. In den Stiftsherrenhäusern ist bereits die Ganztagsinfrastruktur der Schule untergebracht (Mensa/Küche,
Mediathek). Das Raumprogramm wird aufgrund der Komplexität des Vorhabens ebenfalls erst 2021 zur Beschlussfassung vorgelegt werden können.
Lessinggymnasium/Grundschule Wenden
Die Erstgespräche über die Ergebnisse der Raumbedarfsanalyse für beide Schulen sind mit der jeweiligen Schulleitung geführt worden. Es zeichnet sich ab, dass im Gebäude der Grundschule Wenden nach einem weitestgehenden Auszug des Lessinggymnasiums die erhöhten räumlichen Bedarfe der Grundschule aufgrund der Baugebietsentwicklung im Schulbezirk und aufgrund der geplanten Einrichtung des Ganztagsbetriebs abgedeckt werden könnten. In diesem Zusammenhang wird zurzeit aber noch geprüft, ob eine von beiden Schulen gemeinsam genutzte Mensa errichtet werden sollte, da die Kapazität der Mensa des Lessinggymnasiums erweitert werden muss und die Grundschule im Rahmen des geplanten Ganztagsbetriebs ebenfalls eine Mensa benötigt. Es ist geplant, die Raumprogramme für das Lessinggymnasium und die Grundschule Wenden im I. Quartal 2021 vorzulegen.
Gymnasium Martino-Katharineum
Mit der Schule werden zurzeit die abschließenden Gespräche über das Raumprogramm ge-führt. Es ist beabsichtigt, den Raumprogrammbeschluss im I. Quartal 2021 herbeizuführen.
Gymnasium Neue Oberschule/Ricarda-Huch-Schule
Die Raumbedarfsanalyse liegt mittlerweile für beide Schulen vor. Mit beiden Schulleitungen ist aufgrund der unmittelbaren Lage der Schulen zueinander erörtert worden, ob und in wel-chem Umfang es Synergien bei der Nutzung der Räume, die aufgrund des ermittelten Fehlens noch realisiert werden müssen, geben könnte. Es ist festgestellt worden, dass es keine entsprechenden Synergien gibt. Es ist geplant, die Raumprogramme für beide Schulen ebenfalls im I. Quartal 2021 beschließen zu lassen.
Gymnasium Raabeschule
Mit der Schule werden zurzeit die abschließenden Gespräche zur Abdeckung des Raumbe-darfs geführt. Ein ggf. zu erstellendes Raumprogramm würde Anfang 2021 zur Beschlussfassung vorgelegt.
2. Folgenden Sachstand gibt es bei den vom Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 07.07.2020 beschlossenen Prüfaufträgen zur Entwicklung eines Konzepts für die Einrich-tung von Kooperationsklassen der Oswald-Berkhan-Schule mit Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I für die Jahrgänge 1 bis 9 und der Erarbeitung eines Raumprogramms für den Hauptstandort der Oswald-Berkhan-Schule, Förderschule geistige Entwicklung, und zur Verlagerung der Technikakademie der Stadt Braunschweig an die Heinrich-Büssing-Schule, Berufsbildende Schulen Technik:
Oswald-Berkhan-Schule
Um die Raumsituation am Hauptstandort der Schule zu entspannen, ist der Schule mit Beginn des laufenden Schuljahres vorübergehend die bisher von den Berufsbildenden Schu-
len V als Außenstelle genutzte Schulanlage Böcklinstraße zur Nutzung zur Verfügung gestellt worden. Das Raumprogramm für den Hauptstandort wird zurzeit in enger Abstimmung mit der Schulleitung unter Berücksichtigung der Überlegungen zum Ausbau der Kooperationsklassen erarbeitet. Das Raumprogramm wird aufgrund der Komplexität des Vorhabens erst 2021 zur Beschlussfassung vorgelegt werden können.
Technikakademie
Die Prüfung einer möglichen Verlagerung der Technikakademie an die Heinrich-Büssing-Schule hat begonnen. Ein konkretes Zwischenergebnis kann zurzeit aber noch nicht mitgeteilt werden.
