Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 20-14386-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Nutzungskonflikte im Prinzenpark
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün und Sport
- Verantwortlich:
- Loose
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 120 Östliches Ringgebiet
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zur Kenntnis
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18.11.2020
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der BIBS-Fraktion vom 02.10.2020 (20-14386) wird wie folgt Stellung genommen:
Zu Frage 1.:
Bodenverbesserungen sind aufwändige und teure Maßnahmen, die sich zur Gewährleistung der Verkehrssicherung auf den Straßenraum beschränken. Mechanische Bodenlockerungen im Bereich des Nußbergs bzw. in den waldartigen Gehölzbeständen könnten nicht ohne Wurzelverletzungen und Zerstörungen des wertvollen Mykorrhiza-Geflechts durchgeführt werden. Möglicherweise sind zudem die Schadsymptome an Bäumen tatsächlich weniger auf Bodenverdichtungen als vielmehr auf die lange andauernden Trockenperioden seit 2018 zurückzuführen.
Die Lagerung von Totholz zur Vermeidung des Befahrens mit Mountainbikes wäre möglich, hat sich in der Erfahrung jedoch als nicht sinnvoll erwiesen, da die Fahrer*innen dieses als Bestandteil des Trails nutzen.
Die Verwaltung rät aus den genannten Gründen von Bodenverbesserungsmaßnahmen im Waldbereich am Nußberg ab.
Zu Frage 2.:
Zur Abgrenzung des Fußweges auf dem Nußberg in Richtung Waldgebiet schlägt die Verwaltung vor, diesen seitlich mit Baumstämmen auszustatten. Die Ablage von liegendem Totholz hat den Vorteil, dass hierdurch Lebensraum und Nahrung für verschiedene Insekten- und Pilzarten sowie Moose und Flechten geschaffen wird. Die Ausstattung der Wege mit Pollern würde aus Sicht der Verwaltung die beschriebenen Nutzungskonflikte zwischen Fußgängern, Radfahrern und Hundebesitzern nicht verringern, da diese durch die verschiedenen Gruppen passierbar sind.
