Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 20-14813

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:


Die Verwaltung wird ermächtigt, mit der Kommunalen Digitalisierungsagentur GmbH „KOM|DIA“ eine Kooperationsvereinbarung zu einem Forschungs- und Entwicklungsprojektes IoT-Sensorik mit Schwerpunkt LoRaWAN zu schließen.
 

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Sachverhalt:


Im Zeitalter der Digitalisierung sind digitale Infrastrukturen eine Grundvoraussetzung, um sich langfristig im nationalen Städtevergleich zu behaupten. Es wird immer deutlicher, dass neben einem leistungsfähigen Glasfasernetz oder öffentlichem WLAN auch Funktechnologien wie LoRaWAN zunehmend eine zentrale Rolle spielen. Das von BS|ENERGY betriebene LoRaWAN Netz soll daher ausgebaut werden und als Basis für die Erprobung verschiedener IoT-Sensoren genutzt werden.  

 

Die LoRaWAN-Technologie verbraucht wenig Energie, besitzt aber eine hohe Reichweite und benötigt daher nur wenige Sendestationen. Umgangssprachlich bezeichnet man
LoRaWAN gelegentlich auch als das „Gegenteil von 5G“. Als Internet of Things (IoT; Internet der Dinge) wird ein Netzwerk von physischen Objekten (Dingen) bezeichnet, die in Sensoren, Software und anderen Technologien eingebettet sind, um Daten mit anderen Geräten und Systemen über das Internet zu verknüpfen und auszutauschen.

 

Die über einzelne Sensoren erfassten Daten können erhoben und weiterverarbeitet werden und den Datenpool der Stadtverwaltung bereichern. Denkbar ist auch, die erfassten Daten über ein noch zu entwickelndes Open Data Konzept zu veröffentlichen. Damit könnten Anwendungsfälle für die Wirtschaft, für die Forschung und die Stadtgesellschaft entwickelt werden. Deshalb soll im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes eine Kooperationsvereinbarung mit der KOM|DIA geschlossen werden, um dieses zu erproben.

 

Die KOM|DIA als 100%ige Tochter von BS|ENERGY hat bereits Erfahrung im Geschäftsfeld LoRaWAN / IoT und hat eine entsprechende Infrastruktur im Stadtgebiet aufgebaut. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, eigene Anwendungsfälle für die Stadt zu entwickeln. Durch das Testen und Erproben verschiedener Sensoren sollen in einem ersten Schritt einfache Lösungen im Wirtschaftsdezernat realisiert und erprobt werden und Umsetzungsmöglichkeiten und ergebnisoffen Mehrwerte für Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft ermittelt werden. Das Thema kann zu einem späteren Zeitpunkt auf weitere Organisationseinheiten und vielseitige Anwendungsfälle (z. B. im Umweltschutz, Mobilität) ausgeweitet werden. Das Wirtschaftsdezernat wird dazu in einen offenen Dialog mit den Verwaltungseinheiten eintreten.

 

Mit der KOM|DIA fanden Abstimmungsgespräche statt. Es besteht Einigkeit bezüglich der Form und den Inhalt der Zusammenarbeit. Im Vordergrund steht der Erkenntnisgewinn auf beiden Seiten und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die eigenen Kosten tragen die Kooperationspartner jeweils selbst.

 

Weil es sich um eine neue und freiwillige Aufgabe handelt, wird um Zustimmung des Verwaltungsausschusses gebeten.

 

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Covid-19-Pandemie sind aus Sicht des Wirtschaftsdezernates die personellen und finanziellen Ressourcen maßvoll für neue und freiwillige Projekte einzusetzen. Der Fortschritt des Projektes ist daher auch stark von den vorhandenen Ressourcen abhängig, ist aber aus Sicht der Verwaltung ein erster richtiger Schritt.

 

Dem Wirtschaftsausschuss wird regelmäßig über das Projekt unterrichtet.

 


 

 

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