Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 20-14448-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 14.10.2020 nimmt die Verwaltung unter Beteiligung der Braunschweig Zukunft GmbH wie folgt Stellung:

 

Zu Frage 1:

Die Erhebungen konnten wie geplant durchgeführt werden. An relevanten Zufahrtsstraßen zur Innenstadt wurden in der KW 37 Zählungen der Verkehrsmengen durchgeführt. Parallel fanden Expertengespräche, u. a. mit Vertretern der Kurier-, Express-, Paket-Dienstleister, statt.

 

Zu Frage 2:

Die im September durchgeführten Erhebungen bezogen sich rein auf Verkehrsmengen und Entwicklungen im Logistikbereich.

 

Da aber auch bereits erste Untersuchungen zur Handelsentwicklung abgeschlossen wurden, können nachfolgende erste Ergebnisse genannt werden:

 

-          Der Einzelhandelsumsatz in der Innenstadt wird nach Einschätzung des Instituts für Handelsforschung weiter wachsen.

-          Es könnte insgesamt weniger Geschäfte geben, aber dafür neue Geschäfte mit teilweise neuem Charakter bzw. Format bzw. Angeboten. Hier spielen ggf. Showrooms, Popup-Stores mit Dienstleistungen und mehr Direkt-Lieferungen der Lieferanten an Endkunden (verlängertes Regal) eine Rolle.

-          Der Onlinehandel wird in jedem Fall weiter zunehmen, auch im Lebensmittel- und Möbelbereich.

-          Die Zahl kleinteiliger Bestellungen wird dabei ebenfalls zunehmen, wie auch die Nutzung von Click&Collect-Angeboten und insgesamt somit auch Lieferverkehre.

 

Die Erkenntnisse werden im weiteren Verlauf des Projekts mit den Themen Logistik, Verkehr und Städtebau in Zusammenhang gebracht, um Handlungsempfehlungen abzuleiten, und sollen zudem auch in den Innenstadtdialog einfließen.

 

Zu Frage 3:

Im Oktober fand ein erster Stakeholder-Workshop statt, zudem auch Vertreter*innen der Verwaltung, der IHK, des AAI, der Wissenschaft und der Logistikdienstleister eingeladen bzw. anwesend waren. Hierbei ging es insbesondere um die Bedarfe der jeweiligen Akteurssgruppen, die Identifizierung von Problemstellen und die Erarbeitung bzw. Diskussion erster Lösungsansätze.

 

Es wird darüber hinaus ein zweiter Workshop stattfinden, zu dem zusätzlich zu den o. g.  Teilnehmer*innen auch Vertreter*innen der Politik eingeladen werden. Der Fokus wird dann auf der Ergebnisvorstellung, der Abstimmung der Handlungsempfehlungen und dem weiteren Vorgehen liegen. Geplant war dieser Workshop für Ende November mit ca. 30 Teilnehmer*innen. Aufgrund der Corona-bedingten Entwicklungen wird dieser jedoch voraussichtlich erst im Januar 2021 stattfinden können.

 

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