Rat und Stadtbezirksräte
Beschlussvorlage - 20-14637-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Neuplanung der Schwartzkopffstraße im Bereich der Straße Fichtengrund
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beteiligt:
- 0600 Baureferat
- Verantwortlich:
- Leuer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Planungs- und Umweltausschuss
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Entscheidung
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02.12.2020
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Anlass
Der Stadtbezirksrat 213 Südstadt-Rautheim-Mascherode hat in seiner Sitzung am 24.11.2020 im Rahmen der Anhörung die Drucksache 20-14637 mehrheitlich abgelehnt
(5 dafür, 6 dagegen, 1 Enthaltung). Im Laufe der engagierten Diskussion wurde für die Verwaltung deutlich, dass der Stadtbezirksrat eine Verbesserung der Situation für den Radverkehr in der Fahrrelation vom Fichtengrund in die Salzdahlumer Straße stadteinwärts wünscht.
Stellungnahme der Verwaltung
Die von der Verwaltung ursprünglich vorgeschlagene Radverkehrsführung, gemeinsame Führung mit dem MIV auf der gering belasteten Erschließungsstraße Fichtengrund, ist eine angemessene und sichere Verkehrslösung.
In Folge der Beratung im Stadtbezirksrat wurden trotzdem Überlegungen angestellt, wie man die Situation des Radverkehrs über das verkehrssichere Angebot hinaus weiter verbessern kann.
Geänderte Planung
In einem ersten Schritt wurde eine diagonale Führung eines Radweges von der Einmündung der Schwartzkopffstraße in den Fichtengrund über das Gelände des Klinikums bis zum Radweg im Zuge der Salzdahlumer Straße Richtung Innenstadt geprüft.
Drei Gründe sprechen dagegen:
- Die Lösung hätte keinen Bestand, wenn die Stadtbahn Salzdahlumer Straße realisiert wird.
- Die Flächen befinden sich im Eigentum des Klinikums.
- Das Klinikum plant auf diesen Flächen Aufenthaltsbereiche zu realisieren, denen ein durchgehender Radweg entgegenstünde.
Auf Basis dieser Erkenntnisse hat die Verwaltung einen Vorschlag aus dem Stadtbezirksrat aufgegriffen. Dieser ist in der Anlage dargestellt. Der Radverkehr in der genannten Relation wird auf einem zusätzlichen Radfahrstreifen bis direkt an die Lichtsignalanlage herangeführt. Dort wird die/der Radfahrerende signalisiert in Richtung Innenstadt fahren können.
Die durch die Lösung entstehenden Mehrkosten (Versetzen eines großen Signalmasten, Neubau von zusätzlichen Straßenflächen, Abriss und Neubau bereits gebauter Bord- und Gossenanlagen sowie Gehwegflächen, Anpassung der LSA-Steuerung an die neue Geometrie) belaufen sich auf ca. 60.000 €.
Das Klinikum Braunschweig GmbH hat sich bereit erklärt, diese Mehrkosten zu tragen.
Die Verwaltung schlägt eine Realisierung der Planung entsprechend der Anlage vor.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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1,1 MB
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