Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 21-15221

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Rat der Stadt Braunschweig beauftragt die Verwaltung, die Kommunikationswege der Stadt zu überarbeiten, um Faxe durch modernere Kommunikation wie E-Mail zu ersetzen.

 

1.     Reine Faxgeräte, die über das Telefonnetz senden und keine Multifunktionsgeräte sind, werden zum 30.06.2021 aus dem Dienst genommen.

2.     Den Mitarbeitern, die auf Faxkommunikation angewiesen sind, wird eine elektronische Möglichkeit gegeben, Faxe zu senden und zu empfangen.

3.     Die Faxnummern der Stadt werden nur noch auf Nachfrage und in besonderen Fällen bekannt gegeben, d. h. Faxnummern werden nicht mehr auf städtischen Publikationen und Briefköpfen bekanntgegeben.

4.     Zum 01.01.2025 wird die Stadt Braunschweig die Notwendigkeit der Faxkommunikation erneut überprüfen und den Rat informieren, ob es möglich ist, auf diese Art der Kommunikation ganz zu verzichten.

 

 

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Sachverhalt

Begründung:

Das Faxgerät ist mittlerweile zu einer Chiffre für verstaubte Bürokratie geworden. Es ist teuer im Unterhalt, durch digitale Lösungen ersetzbar und gerade in Homeoffice-Zeiten unpraktisch geworden. Im Deutschen Bundestag hat der Ältestenrat kürzlich eine Abschaffung der Geräte zur nächsten Wahlperiode beschlossen. Die Stadt Braunschweig sollte ebenfalls den Weg ins 21. Jahrhundert finden und die reinen Faxgeräte so schnell wie möglich abschaffen.

Durch die Einrichtung eines digitalen Bürgerkontos, wie es laut der Stellungnahme der Verwaltung von November 2020 (20-14712-01) ohnehin geplant ist, wird es absehbar andere Wege geben, rechtssichere Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung zu gewährleisten. Für verwaltungsinterne Zwecke sollten sich daher ebenfalls andere Wege finden lassen.

 

 

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