Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 21-15229

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Da es leider vielerorts nicht nur Impfstoffmangel gibt sondern auch Zugangsbarrieren (websites, QR-Codes und Hotlines, die lange besetzt sind) für Ältere zu den digital vergebenen Impfterminen, schlägt die AfD-Fraktion vor, dass die entsprechende Bevölkerungsgruppe zuhause abgeholt und zum Impfen in die Stadthalle und das dort eingerichtete Impfzentrum gebracht wird.

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Wer glaubt ernsthaft, dass Menschen über 80 in der Gesamtheit wissen, was ein QR-Code ist, geschweige denn, diesen einsetzen können?

 

"Die Impfungen pflegebedürftiger Menschen in Senioren- und Pflegeheimen haben in Braunschweig durch mobile Teams des Impfzentrums bereits begonnen,- wann die Impfungen vor Ort im Impfzentrum beginnen, ist abhängig vom Zeitpunkt der Lieferung und der bereitgestellten Menge des Impfstoffes. Wenn der Impfstoff zur Verfügung steht, sollen zunächst über 80-jährige Personen, die nicht in Senioren- und Pflegeheimen leben, eingeladen werden. Die Einladung erfolgt über das Terminmanagementsystem des Landes Niedersachsen, das derzeit aber noch nicht freigeschaltet ist. Die Seniorinnen und Senioren werden zudem von der Stadtverwaltung persönlich angeschrieben und informiert.

Sowohl bei der telefonischen Terminvereinbarung als auch bei der Online-Anmeldung werden die Bürgerinnen und Bürger im ersten Schritt neben der Angabe der persönlichen Daten mit Hilfe einer strukturierten Abfrage eine Selbsteinschätzung ihrer Impfberechtigung auf Basis ihres Alters, möglichen Vorerkrankungen sowie des Berufs vornehmen. Ergibt diese Selbsteinschätzung, dass die Bürgerin oder der Bürger zu einer der Personengruppen gehört, die nach den Kriterien der Ständigen Impfkommission (STIKO) vorrangig gegen Covid-19 geimpft werden sollen, wird im nächsten Schritt ein Termin im Impfzentrum der Wahl vereinbart. Andernfalls wird die Person darüber informiert, dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut anmelden kann.

Um sicherzustellen, dass Erst- und Zweitimpfung im richtigen zeitlichen Abstand erfolgen, wird bei der Terminvergabe zugleich bereits der Termin für die Folgeimpfung festgelegt werden. Im Anschluss bekommt die Bürgerin oder der Bürger per E-Mail oder per Post eine schriftliche Terminbestätigung inklusive eines QR-Codes zugeschickt. Dieser QR-Code muss beim Impftermin zusammen mit dem amtlichen Lichtbildausweis vorgelegt werden und dient dem Impfzentrum zur Identifikation der zu impfenden Person sowie als digitaler Laufzettel."

Quelle: braunschweig.de


Da es leider vielerorts nicht nur Impfstoffmangel gibt sondern auch Zugangsbarrieren für Ältere zu den digital vergebenen Impfterminen, schlägt die AfD-Fraktion vor, dass sich der entsprechenden Bevölkerungsgruppe aktiv zugewandt wird und diese zuhause abgeholt und zum Impfen in die Stadthalle und das dort eingerichtete Impfzentrum gebracht werden..

Alternativ wäre es denkbar, dass sich die vorhandenen mobilen Teams auch um die ältere Bevölkerungsgruppe kümmern, die nicht in Senioren- und Pflegeheimen wohnt.

 

Da die Senioren ohnehin angeschrieben werden, ist also deren Adresse bekannt, eine Abholung leicht organisierbar.

Eventuelle Mehrkosten sind angesichts der gewaltigen Kosten der dilettantischen Pandemiebekämpfung, nicht der Pandemie, vernachlässigbar. Die Kollateralschäden der Corona-Bekämpfung und ihres Missmanagements durch verantwortliche Politiker sind von einem unfassbaren Ausmaß und müssen nun schnellstmöglich - durch den effektiven Schutz der vulnerablen Bevölkerung - beendet werden.

 

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