Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 21-15457
Grunddaten
- Betreff:
-
SARS-CoV-2: Abwassermonitoring?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Die Fraktion P² im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Soziales und Gesundheit
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zur Beantwortung
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11.03.2021
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten SARS-CoV-2-Erreger nachzuweisen. Mittlerweile sind auch Virusbestandteile im Abwasser nachweisbar. [1]
Sofern dies überprüft würde, hätte man – gegenüber den bisherigen persönlichen Tests, die oftmals erst bei Symptomen durchgeführt werden, einen Zeitvorsprung von mehreren Tagen, um festzustellen, ob die Kurve der Infektionen ansteigt oder fällt. Auch die Virenlast der asymptomatischen Verläufe landen im Abwasser und würden mit erfasst werden – persönliche Tests finden in solchen Fällen eher nicht statt – und können somit dem Infektionsstand auch nicht zugerechnet werden. [2]
Daher fragen wir an:
1. Wird das Abwasser in Braunschweig auf Virenbestandteile von SARS-CoV-2 Erregern (auch Mutationen) getestet und überwacht?
2. Wenn ja: Wer führt die Tests und das Monitoring durch?
3. Wenn nein: Warum wird diese Möglichkeit des Frühwarnhinweises (Anstieg oder Rückgang der Viren bzw. Bestandteile) nicht genutzt, um nicht nur „auf Sicht zu fahren“?
Quellen:
[2] https://www.ardmediathek.de/br/video/nano/impfstoffherstellung-oder-mutationen-oder-corona-im-abwasser/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2MxOGYzZjhhLWYwZGYtNDAzMy1iNzIxLTAyYzRkY2VmMDRjZQ/ Minute 21:58 bis 28:30
