Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 21-15685
Grunddaten
- Betreff:
-
Optimierung des Winterdienstes im Stadtbezirk 114 durch Priorisierung von Verbindungwegen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Gruppe SPD/B90-Grüne/BIBS im Stadtbezirksrat 114
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 114 Volkmarode
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Entscheidung
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19.04.2021
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
Die Verwaltung der Stadt Braunschweig wird gebeten, den Winterdienst im Stadtbezirk zusammen mit der ALBA in der Form zu optimieren, dass die Rad- und Fußwege
- zwischen Volkmarode und Schapen, entlang der Hordorfer Straße,
- zwischen Volkmarode und Schapen, entlang der Schapenstraße und
- zwischen Volkmarode und Dibbesdorf entlang der Berliner Heerstraße
vorrangig geräumt werden.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Wintereinbruch im Februar 2021 hat die Räumdienste der Stadt und der ALBA an ihre Belastungsgrenze gebracht. Die Mitarbeiter haben teilweise bis um 2.00 Uhr in der Nacht die Straßen geräumt.
Dafür danken wir ausdrücklich und anerkennen die außergewöhnliche Leistung.
Trotzdem konnten nicht alle Nebenstraßen geräumt werden. Auch wenn das von einigen Mitbürgern kritisiert wurde, müssen wir eingestehen, dass die vorhandenen Kapazitäten nicht ausgereicht haben, um alle Nebenstraßen oder gar noch die privaten Einfahrten zu räumen.
Ungeachtet dessen sind wir aber der Meinung, dass eine eventuelle Prioritätenliste dahingehend geändert werden sollte, dass die o.a. genannten Rad- und Fußwege möglichst zeitnah geräumt werden.
Die Wege entlang der Hordorfer Straße und der Schapenstraße werden von Schülerinnen und Schülern der Grundschule Volkmarode und der Sally-Perel-Gesamtschule genutzt.
Der Weg entlang der Schapenstraße dient außerdem Schapener Bürger*innen für den Weg zum Arzt, zur Apotheke o.ä.
Der Weg entlang der Berliner Heerstraße wird sehr stark von Dibbesdorfer Mitbürger*innen genutzt.
Da ist es unverständlich, dass in diesem Jahr 2 dieser 3 Wege bis zum Schluss nicht geräumt wurden. So ist beispielsweise eine 80jährige Schapenerin auf dem Weg zum Arzt gestürzt und hat weinend den Bezirksbürgermeister angerufen.
In Bezug auf die Hordorfer Straße hat eine engagierte Lehrkraft den Bürgermeister kontaktiert, weil sie in Sorge war, die Schüler*innen könnten auf der Straße gehen und sich selbst gefährden. Immerhin haben die Verantwortlichen auf den Hinweis des Bezirksbürgermeisters an die Verwaltung reagiert und am nächsten Tag den Weg geräumt.
Trotzdem sollte hier Planungssicherheit geschaffen werden und die Räumung dieser Wege zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erfolgen.
Gez.
Stefan Jung,
Vorsitzender der Gruppe SPD, Bündnis 90/Die Grünen, BIBS im Stadtbezirksrat 114
