Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 21-15552-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Ferien in Lenste
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 51 Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
- Verantwortlich:
- Dr. Arbogast
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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zur Kenntnis
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15.04.2021
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der FDP-Fraktion vom 17. März 2021 (21-15552) wird wie folgt Stellung genommen:
Die Organisation einer Ferienfreizeit in der gegebenen Größenordnung bedarf grundsätzlich einer langfristigen Vorplanung. Neben der Planungsperspektive für Eltern muss auch den ca. 70 ehrenamtlich Tätigen die Möglichkeit gegeben werden, ihren Einsatz mit der beruflichen Beschäftigung zu koordinieren. Für deren umfassende Schulung sind ebenfalls entsprechende Zeiträume festzulegen.
Entsprechend wurden die voraussichtlichen Termine für die Ferienfreizeiten mit Hinweis auf den coronabedingten Vorbehalt früh veröffentlicht.
Zu Frage 1:
Um eine größtmögliche Sicherheit für alle Mitfahrenden zu erreichen, wird es wie im Vorjahr ein umfangreiches Hygienekonzept geben. Auch der Einsatz von Selbsttests wird geprüft. Grundsätzlich steht die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmenden sowie des Personals immer im primären Fokus der Organisation.
Die momentane Situation lässt nur kurzfristige Entscheidungen zu, so dass kein konkreter Absagetermin genannt werden kann. Sobald die Verordnungslage in Niedersachsen und in Schleswig-Holstein für die betreffenden Zeiträume entsprechende Regelungen trifft oder sich ein nicht kalkulierbares Gesundheitsrisiko für Kinder und/oder Betreuende abzeichnet, erfolgt eine umgehende Absage der Ferienfreizeit.
Das übergeordnete Ziel bleibt aber, den Braunschweiger Kindern und Jugendlichen möglichst eine erholsame und erlebnisreiche Auszeit in den Sommerferien anbieten zu können.
Bereits im Januar 2021 hat ein Gespräch zwischen der Jugendförderung der Stadt Braunschweig und der Sportjugend, in dem der mögliche Ausfall der Ferienmaßnahmen und denkbare "Alternativangebote" thematisiert wurden, stattgefunden.
Zu den Fragen 2 und 3:
Bereits im Jahr 2020 wurden für die Durchführung von Freizeiten verschiedene Alternativmodelle entwickelt. Auch in diesem Jahr wird angestrebt, mit dem Fokus auf den Schutz der Gesundheit und Sicherheit möglichst flexibel auf Veränderungen zu reagieren.
Da der Regelbetrieb mit 300 Teilnehmenden und 70 Betreuenden zum jetzigen Zeitpunkt eher kritisch eingeschätzt werden muss, sind folgende Alternativen möglich:
- Soweit Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche eingeschränkt möglich wären, gibt es konkrete Vorplanungen für die Durchführung von einwöchigen Freizeiten mit je 40 Teilnehmenden. Die Belegung der Zelte wird auf drei bis vier Personen (statt bis zu neun Personen) beschränkt. Der wöchentliche Wechsel der Teilnehmenden findet mit Reisebussen statt.
- Sollten Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche nicht möglich sein, plant die Jugendförderung auch für 2021 das Modell "Familienfreizeit". Dieses wurde im Jahr 2020 sehr gut angenommen und kann als voller Erfolg gewertet werden. Um Probleme bei der An- und Abreise der Familien zu vermeiden, wird der Transfer (Bus/Bahn) nach Lenste in das Angebot mit integriert.
Auf dem Zeltplatz gilt ein mit dem örtlichen Gesundheitsamt abgestimmtes Hygienekonzept.
