Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 21-15531

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:

Dem im Sachverhalt beschriebenen Raumprogramm für die bauliche Erweiterung und den inneren Umbau des Gymnasiums Martino-Katharineum zur Herstellung der räumlichen Bedingungen für die Umsetzung des Abiturs nach 13 Schuljahren (G9) einschließlich der Sanierung wird zugestimmt.

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

  1. Ausgangslage, Raumbedarf

 

Aufgrund der Wiedereinführung von G9 gibt es einen zusätzlichen Raumbedarf an den Gymnasien. Um diesem entgegenzuwirken wurde das Standardraumprogramm für Gymnasien entwickelt, welches der VA in seiner Sitzung am 17.03.2020 beschlossen hat (s. Ds 20-12485-01). Auf Grundlage dieses Standardraumprogramms wurde in Abstimmung mit der Schule ein Abgleich zwischen den Raumbedarfen und dem räumlichen Ist-Zustand erarbeitet. Die räumliche Unterversorgung der Schule, die auch in Zukunft 4-zügig geführt werden soll, kann durch einen Erweiterungsbau, räumliche Umwidmungen im Bestand, einer künftigen Nutzung der derzeitigen Hausmeisterwohnung auf dem Grundstück der Außenstelle Echternstraße sowie der parallel stattfindenden Sanierung der Schule weitestgehend gedeckt werden.

 

  1. Raumprogramm

 

Erweiterungsbau

Das Gymnasium Martino-Katharineum hat seinen Hauptstandort Breite Straße. Hier soll mit Anschluss an den Südflügel der Schule ein Erweiterungsbau mit einer Nutzungsfläche von 518 m², woraus eine Bruttogrundfläche von 817 m² verteilt auf 272 m² je Geschoss resultiert, in drei Geschossen entstehen (s. beigefügten Lageplan Hauptstandort). In diesem Anbau sollen zwei Allgemeine Unterrichtsräume (AUR), zwei Kursräume, ein Differenzierungsraum, zwei große EDV-Räume, Büros für Besprechungen, Medientechnik, Ganztagskoordination sowie weitere Toilettenanlagen zur Behebung des aktuell bestehenden Defizits entstehen.

 

Umwidmungen im Bestand

Am Hauptstandort der Schule sollen die bisherigen EDV-Räume in AUR bzw. Differenzierungsräume umgewidmet werden. Zwei kleine Büros sollen zu einem großen Differenzierungsraum zusammengefasst werden. Der Umkleideraum der Reinigungskräfte soll verlegt werden, sodass ein Raum für die Einrichtung eines Inklusionsraums gewonnen werden kann.

 

In der Außenstelle Echternstraße sollen die derzeitigen Verwaltungsräume mit den Funktionen Archiv, Besprechung und Lehrmittelsammlung durch Umbau zu Differenzierungsräumen werden. Die vorgenannten Verwaltungsräume sollen in dem separat auf dem Schulgrundstück gelegenen Gebäude (s. beigefügten Lageplan Außenstelle) im 1. Obergeschoss in der Hausmeisterwohnung entstehen. Im Erdgeschoss dieses Gebäudes soll ein Raum, der zurzeit als Aufenthaltsraum für Fahrschülerinnen und -schüler für die Überbrückung der Zeit bis zum Unterrichtsbeginn dient, aber nicht Bestandteil des Standardraumprogramms ist, in einen weiteren großen Differenzierungsraum umgewidmet werden.

 

Das Raumprogramm ist mit der Schule abgestimmt.

 

Sanierung

Um die Umbauarbeiten am Hauptstandort möglichst effektiv durchzuführen, soll die ebenfalls dringend notwendige vollumfängliche Sanierung des Bestandsgebäudes parallel erfolgen. Im Rahmen der Sanierung sollen notwendige Umbauten zur Verbesserung der Unterbringung des Verwaltungsbereichs sowie der naturwissenschaftlichen Fachunterrichtsräume (Biologie, Chemie und Physik) durchgeführt werden. Außerdem soll geprüft werden, ob ein wirtschaftlicher Umbau von Kellerräumen zu einer Cafeteria und weiteren Stellmöglichkeiten von Schließfächern möglich ist. Auch die Einrichtung von Compartments (abteilartige Flurbereiche mit Aufenthaltsmöglichkeiten) sollen im Hinblick auf die Herstellung weiterer Ganztagsflächen geprüft und im Zuge der Sanierung umgesetzt werden. Eine barrierefreie Erschließung der Schule ist über eine Aufzugsinstallation geplant.

 

  1. Kosten und Finanzierung

Für die Erweiterung, den Umbau und die Sanierung der Schulgebäude wird ein grober Kostenahmen von rd. 23.338.000 € angenommen.

 

Zur Finanzierung stehen im Haushalt unter den Projekten Erweiterung G9 (Projekt 4E.210286) und Sanierung (Projekt 4E.210260) folgende Haushaltsmittel zur Verfügung:

 

Martino-Katharineum, Erweiterung G9 (Projekt 4E.210286):

Gesamtkosten

in T€

2021

in T€

2022

in T€

2023

in T€

2024

in T€

Rest ab 2025

in T€

7.850

 

800

2.500

2.000

2.550

 

Sanierung Hauptstandort (Projekt 4E.210260):

Gesamtkosten

in T€

2021

in T€

2022

in T€

2023

in T€

2024

in T€

Rest ab 2025

in T€

13.077,3*

500

2.800

2.800

2.800

4.053,3

*Rd. 124 T € sind bereits bis 2020 für Planungskosten bereitgestellt worden.

 

Gesamt:

Gesamtkosten

in T€

2021

in T€

2022

in T€

2023

in T€

2024

in T€

2025

in T€

20.927,3

500

3.600

5.300

4.800

6.603,3

 


Die Differenz zwischen dem o. a. Kostenrahmen und den im Investitionsprogramm (IP)

2020 – 2024 eingeplanten Mitteln beträgt 2.410.700 € und soll im Rahmen der Fortschreibung des IP haushaltsneutral eingeplant werden.

 

Zum Haushalt 2022 werden die bisher in separaten Projekten dargestellten Maßnahmen aus Transparenzgründen zu einem Einzelprojekt zusammengefasst.

 

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Anlagen

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Erläuterungen und Hinweise