Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 21-15677-02
Grunddaten
- Betreff:
-
Investitionsvorhaben an der Grundschule Querum und Integrierten Gesamtschule Querum
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 65 Fachbereich Gebäudemanagement
- Beteiligt:
- 01 Fachbereich Zentrale Steuerung; 0100 Steuerungsdienst; DEZERNAT VIII -Umwelt-, Stadtgrün-, Sport- und Hochbaudezernat; 40 Fachbereich Schule
- Verantwortlich:
- Herlitschke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Schulausschuss
|
zur Kenntnis
|
|
|
|
23.04.2021
|
Sachverhalt
Zur Anfrage des Elternvertreters für die allgemein bildenden Schulen, Jens Kamphenkel,
vom 06.04.2021 wird wie folgt Stellung genommen:
Aufgrund der inhaltlichen Nähe der Anfragen DS 21-15753 sowie der parallel eingegangenen
Anfrage DS 21-15677 wird in der Beantwortung beider Anfragen eine identische Darstellung
des aktuellen Sachstandes der Entwicklungsplanungen für den Schulstandort Querum
vorangestellt, bevor auf die konkrete Beantwortung der gestellten Fragen eingegangen wird.
1. Ausgangssituation/geplantes Konzept
Die Stadt befindet sich zurzeit in der Zukunftsgestaltung für den gemeinsamen Standort der
Grundschule (GS) Querum und der Integrierten Gesamtschule (IGS) Querum. Um auf die
durch das bereits in Realisierung befindliche Baugebiet "Dibbesdorfer Straße-Süd" und das
geplante Baugebiet "Holzmoor-Nord" steigenden Schülerzahlen zu reagieren, soll die zurzeit
2,5-zügig geführte Grundschule am Standort zu einer 4-zügigen Schule mit Ganztagsbetrieb
ausgebaut werden. Das hierfür benötigte Tempo wird unter anderem durch die zwischen der
Stadt Braunschweig und den Investoren der neuen Wohngebiete abgeschlossenen
städtebaulichen Verträge geregelt, welche bei fristgerechter Erweiterung der Grundschule
eine Kostenbeteiligung der Investoren garantieren.
Da in Querum keine anderweitigen Flächen für das Vorhaben zur Verfügung stehen und um
die vorhandene Infrastruktur optimal nutzen zu können, sollen die notwendigen
Erweiterungen auf dem gemeinsamen Bestandsgrundstück beider Schulen verwirklicht
werden.
Die Verwaltung hat bereits im Vorfeld der konkreten Standortentwicklung mehrere
Gespräche mit den Schulleitungen beider Schulen geführt und unter Berücksichtigung der
beengten Raum- und Gebäudesituation auf dem Schulgrundstück inmitten des
Wohngebietes verschiedene Lösungsansätze entwickelt und zusammen mit den
Schulleitungen beider Schulen abgewogen. In diese Gespräche ist auch der Neubau einer
Schulsporthalle - mit abendlicher Vereinsnutzung - einbezogen worden. Zurzeit läuft noch die verwaltungsinterne Abstimmung.
2. GS Querum
Für die Grundschule sind verschiedene Varianten nach dem vom Verwaltungsausschuss am
28.08.2018 beschlossenen Standardraumprogramm für Ganztagsgrundschulen
im Gespräch. Darüber hinaus könnte mit der Errichtung einer modernen Sporthalle auf dem Grundstück auch die sportliche Situation der IGS deutlich verbessert werden. Beide Schulleitungen werden in den konzeptionellen und planerischen Prozess intensiv eingebunden werden. Ebenso werden die zuständigen Gremien an den entsprechenden Meilensteinen der
Projektentwicklung in den Entscheidungsprozess eingebunden, wenn es gilt, die konkret vor
Ort umzusetzenden Raumprogramme für die einzelnen Bauabschnitte GS, Sporthalle und
IGS sowie die hierfür freizugebenden Projektkosten zu beschließen.
3. IGS Querum
Unter Berücksichtigung der Lage der IGS auf dem Grundstück werden ebenfalls erste
Lösungsansätze mit der IGS im weiteren Planungsablauf abgestimmt werden, um deren
Belange für eine zukunftsfähige Entwicklung des gemeinsamen Schulstandortes zu
berücksichtigen. Eine abschließende detaillierte Raumplanung für eine Optimierung der
Raumsituation der IGS wird zu gegebener Zeit erarbeitet werden. Dies kann aufgrund der
hierfür benötigten personellen und finanziellen Kapazitäten auch unter Berücksichtigung der
Fülle der aktuell im gesamten Stadtgebiet zu planenden und umzusetzenden
Schulbauprojekte jedoch nur nachgeschaltet zur Erweiterung der GS erfolgen.
Das Freizeithaus wird erhalten oder an einen anderen Standort verlagert. Insgesamt werden Lösungen für den Ganztagsbereich der IGS – auch in Abstimmung mit der Schulleitung – gefunden.
4. Sporthalle
Im Zuge des Ausbaus der Grundschule ergeben sich am Standort zusätzliche Sporthallenbedarfe.
Es wird geprüft, die abgängige Bestandshalle abzureißen, um den durch die
4-Zügigkeit erhöhten Bedarf an Sporthallenkapazitäten der Grundschule sowie die aktuellen
Bedarfe der IGS mit dem Neubau einer 3-Fach-Sporthalle weitestgehend abzudecken und
damit den Buspendelverkehr der IGS zur Sporthalle Boeselagerstraße zu reduzieren. Ein Hallenneubau könnte somit beiden ansässigen Schule zugutekommen.
5. Fazit
Ziel ist ein zukunftsfähiges integriertes Konzept für den gesamten Standort.
Hierbei könnte mit der Errichtung einer modernen Sporthalle auf dem Grundstück auch die sportliche Situation der IGS deutlich verbessert werden. Beide Schulleitungen werden in
den konzeptionellen und planerischen Prozess intensiv eingebunden werden. Ebenso
werden die zuständigen Gremien an den entsprechenden Meilensteinen der Projektentwicklung in den Entscheidungsprozess eingebunden, wenn es gilt, die konkret vor
Ort umzusetzenden Raumprogramme für die einzelnen Bauabschnitte GS, Sporthalle und
IGS sowie die hierfür freizugebenden Projektkosten zu beschließen.
Dies vorangestellt, wird zu den Fragen, wie folgt, Stellung genommen:
Zu Frage 1: siehe Erläuterungen unter Pkt. 1
Zu Frage 2: siehe Erläuterungen unter Pkt. 3
Zu Frage 3: siehe Erläuterungen unter Pkt. 3
