Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 21-15677-02

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Zur Anfrage des Elternvertreters für die allgemein bildenden Schulen, Jens Kamphenkel,

vom 06.04.2021 wird wie folgt Stellung genommen:

 

Aufgrund der inhaltlichen Nähe der Anfragen DS 21-15753 sowie der parallel eingegangenen

Anfrage DS 21-15677 wird in der Beantwortung beider Anfragen eine identische Darstellung

des aktuellen Sachstandes der Entwicklungsplanungen für den Schulstandort Querum

vorangestellt, bevor auf die konkrete Beantwortung der gestellten Fragen eingegangen wird.

 

1. Ausgangssituation/geplantes Konzept

 

Die Stadt befindet sich zurzeit in der Zukunftsgestaltung für den gemeinsamen Standort der

Grundschule (GS) Querum und der Integrierten Gesamtschule (IGS) Querum. Um auf die

durch das bereits in Realisierung befindliche Baugebiet "Dibbesdorfer Straße-Süd" und das

geplante Baugebiet "Holzmoor-Nord" steigenden Schülerzahlen zu reagieren, soll die zurzeit

2,5-zügig geführte Grundschule am Standort zu einer 4-zügigen Schule mit Ganztagsbetrieb

ausgebaut werden. Das hierfür benötigte Tempo wird unter anderem durch die zwischen der

Stadt Braunschweig und den Investoren der neuen Wohngebiete abgeschlossenen

städtebaulichen Verträge geregelt, welche bei fristgerechter Erweiterung der Grundschule

eine Kostenbeteiligung der Investoren garantieren.

 

Da in Querum keine anderweitigen Flächen für das Vorhaben zur Verfügung stehen und um

die vorhandene Infrastruktur optimal nutzen zu können, sollen die notwendigen

Erweiterungen auf dem gemeinsamen Bestandsgrundstück beider Schulen verwirklicht

werden.

 

Die Verwaltung hat bereits im Vorfeld der konkreten Standortentwicklung mehrere

Gespräche mit den Schulleitungen beider Schulen geführt und unter Berücksichtigung der

beengten Raum- und Gebäudesituation auf dem Schulgrundstück inmitten des

Wohngebietes verschiedene Lösungsansätze entwickelt und zusammen mit den

Schulleitungen beider Schulen abgewogen. In diese Gespräche ist auch der Neubau einer

Schulsporthalle - mit abendlicher Vereinsnutzung - einbezogen worden. Zurzeit läuft noch die verwaltungsinterne Abstimmung.

 

2. GS Querum
 

Für die Grundschule sind verschiedene Varianten nach dem vom Verwaltungsausschuss am

28.08.2018 beschlossenen Standardraumprogramm für Ganztagsgrundschulen

im Gespräch. Darüber hinaus könnte mit der Errichtung einer modernen Sporthalle auf dem Grundstück auch die sportliche Situation der IGS deutlich verbessert werden. Beide Schulleitungen werden in den konzeptionellen und planerischen Prozess intensiv eingebunden werden. Ebenso werden die zuständigen Gremien an den entsprechenden Meilensteinen der

Projektentwicklung in den Entscheidungsprozess eingebunden, wenn es gilt, die konkret vor

Ort umzusetzenden Raumprogramme für die einzelnen Bauabschnitte GS, Sporthalle und

IGS sowie die hierfür freizugebenden Projektkosten zu beschließen.

 

3. IGS Querum

 

Unter Berücksichtigung der Lage der IGS auf dem Grundstück werden ebenfalls erste

Lösungsansätze mit der IGS im weiteren Planungsablauf abgestimmt werden, um deren

Belange für eine zukunftsfähige Entwicklung des gemeinsamen Schulstandortes zu

berücksichtigen. Eine abschließende detaillierte Raumplanung für eine Optimierung der

Raumsituation der IGS wird zu gegebener Zeit erarbeitet werden. Dies kann aufgrund der

hierfür benötigten personellen und finanziellen Kapazitäten auch unter Berücksichtigung der

Fülle der aktuell im gesamten Stadtgebiet zu planenden und umzusetzenden

Schulbauprojekte jedoch nur nachgeschaltet zur Erweiterung der GS erfolgen.

 

Das Freizeithaus wird erhalten oder an einen anderen Standort verlagert. Insgesamt werden Lösungen für den Ganztagsbereich der IGS – auch in Abstimmung mit der Schulleitung – gefunden.

 

4. Sporthalle

 

Im Zuge des Ausbaus der Grundschule ergeben sich am Standort zusätzliche Sporthallenbedarfe.

Es wird geprüft, die abgängige Bestandshalle abzureißen, um den durch die

4-Zügigkeit erhöhten Bedarf an Sporthallenkapazitäten der Grundschule sowie die aktuellen

Bedarfe der IGS mit dem Neubau einer 3-Fach-Sporthalle weitestgehend abzudecken und

damit den Buspendelverkehr der IGS zur Sporthalle Boeselagerstraße zu reduzieren. Ein Hallenneubau könnte somit beiden ansässigen Schule zugutekommen.

 

5. Fazit

 

Ziel ist ein zukunftsfähiges integriertes Konzept für den gesamten Standort.

Hierbei könnte mit der Errichtung einer modernen Sporthalle auf dem Grundstück auch die sportliche Situation der IGS deutlich verbessert werden. Beide Schulleitungen werden in

den konzeptionellen und planerischen Prozess intensiv eingebunden werden. Ebenso

werden die zuständigen Gremien an den entsprechenden Meilensteinen der Projektentwicklung in den Entscheidungsprozess eingebunden, wenn es gilt, die konkret vor

Ort umzusetzenden Raumprogramme für die einzelnen Bauabschnitte GS, Sporthalle und

IGS sowie die hierfür freizugebenden Projektkosten zu beschließen.

Dies vorangestellt, wird zu den Fragen, wie folgt, Stellung genommen:

 

Zu Frage 1: siehe Erläuterungen unter Pkt. 1

Zu Frage 2: siehe Erläuterungen unter Pkt. 3

Zu Frage 3: siehe Erläuterungen unter Pkt. 3

 

 

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Erläuterungen und Hinweise