Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 21-15959

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Hiermit bitten wir die Stadt Braunschweig, die Firma Green City Solutions (GCS) für die nicht funktionierende Mooswand am Rudolfplatz in Regress zu nehmen, Schadensersatzansprüche geltend zu machen und die rückerstatteten Gelder direkt für den Klimaschutz wie Ruß- und CO2 bindende Maßnahmen am Rudolfplatz einzusetzen.

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Im April 2019 wurde die Mooswand am Rudolfplatz von der Firma GCS aufgestellt. Die Kosten für die Aufstellung des Objektes belaufen sich auf 40.000 Euro (80% Förderung Bund – 20% Förderung Stadt BS). Die jährlichen Wartungskosten seitens der Firma betragen 15.000 Euro jährlich und werden komplett von der Stadt bezahlt.

 

Die unzureichende Wasserversorgung über fünf Monate, Ausfall von Messsensoren und ausbleibender Ersatz von Sensoren zeigen, dass die Firma GCS ihren Wartungsarbeiten nicht nachgekommen ist.

 

Das Institut für Geoökologie, Abteilung Klimatologie und Umweltmeteorologie der TU Braunschweig wurde im April 2019 mit der Begleitforschung des Förderprojekts beauftragt, um das Feinstaub-Reduktionspotential anhand der Messungen der GCS zu ermitteln. Aufgrund fehlender Messleistungen wurde in Abstimmung der Stadt Braunschweig mit dem Institut für Geoökologie im Februar 2021 entschieden, die weitere Datenerhebung einzustellen, da aufgrund der o. g. Probleme offensichtlich war, dass zu große Erhebungslücken im Monitoring entstanden waren.

 

Diese „lebende Wand“ mit automatischer Versorgung sollte laut Versprechen der Firma GCS einen Ersatz für 275 Stadtbäume darstellen. Mittlerweile wird die Praxistauglichkeit auch von der Verwaltung als kritisch gesehen, da die vom Hersteller prognostizierte Ruß Aufnahme- und CO2 Kompensation nicht nachweisbar ist.

 

Quellen:  Drucksachen-Nr.: 20-12828-01 , 20-12828-02 , 21-15407-01

 

Gez. Peter Rau
 

 

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