Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 21-16173

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Das vom Rat der Stadt Braunschweig in seiner Sitzung am 6. November 2018 beschlossene Integrierte Stadtentwicklungskonzept (DS.-Nr. 18-08544-01) stellt die Entwicklung der grünen Infrastruktur der Stadt als einen der wichtigsten Aspekte der Stadtentwicklung dar. Dabei wird nicht nur der Erhalt bestehender Grünanlagen unterstützt, sondern auch eine Ausdehnung des Grüns in besonders verdichtete Quartiere gefordert (vgl. vor allem das Kapitel „Das grüne Erbe achten“ im Arbeitsfeld 10).

Die Forderung nach mehr nachhaltigen Grünflächen im gesamten Stadtgebiet steht ebenfalls schon in der Stadtklimaanalyse von 2017, welche auch die Bedeutung der Grünanlagen für den Klimaschutz hervorhebt. Als Möglichkeit zur Realisierung wurde unter anderem die Begrünung nicht genutzter öffentlicher und privater Flächen identifiziert. Diese könnten für Pocket Parks oder Stadtgärten genutzt werden könnten.

Die Nutzung dieser Flächen in einer solchen Form schafft neue Möglichkeiten zum Verweilen, Spielen oder auch zum Gärtnern. Zunächst wären nicht genutzte städtische Flächen in Grünflächen zu überführen, später können auch private Flächen betrachtet werden. Denn auch diese besitzen teils hohes Potential für die Schaffung von Grünflächen in hochverdichteten Quartieren.

Eine Identifizierung von geeigneten städtischen Flächen wurde bereits vom Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz durchgeführt, ein studentischer Wettbewerb zur Gestaltung lieferte Ideen für die Umsetzung. Diese Standorte müssen nun vertieft untersucht und beplant werden, zeitgleich muss die Flächensuche über die Okerumflut hinaus ausgeweitet werden, um in der gesamten Stadt Ressourcen für Grünflächen zu nutzen. Dabei muss jedoch auch die Kostenseite im Blick behalten werden.

Im Rahmen der Flächenfindung und Gestaltung ist eine intensive Bürgerbeteiligung durchzuführen, um die Notwendigkeit von Flächen für Urban Gardening und ähnliches festzustellen. Dabei ist ein Fauxpas wie bei der Planung des Hagenmarktes zu vermieden.

 Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Wurden bereits weitere geeignete Flächen von der Verwaltung identifiziert sowie bewertet, und in welcher Reihenfolge sollen diese Flächen bearbeitet werden?

2. In welchem Rahmen ist eine Bürgerbeteiligung bei der Auswahl der Flächen und anschließender Planung der Grünanlagen bereits geplant?

3. Welche Kompensationen sind geplant, falls beispielsweise Parkplätze für eine neue Grünanlage entfallen?  

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