Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 21-16232

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Vielfach wurde berichtet, dass ärztliches Personal in Krankenhäusern und in Praxen bestimmte Krankheiten weniger zu sehen bekommt als noch vor der Pandemie seien es Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Dies ist nicht nur bei akuten Fällen lebensgefährlich.
Auch durch nicht wahrgenommene Vorsorgeuntersuchungen können gesundheitliche Risiken in Form von Spätfolgen entstehen. Patienten scheuen den Weg in die Kliniken und zu niedergelassenen Praxen aus Angst vor einer Ansteckung mit COVID-19. [1,2]
 

Wir haben dazu folgende Fragen:
 

1.) Können die Braunschweiger Kliniken bestätigen, dass es bei bestimmten Krankheitsbildern einen Rückgang an Patientenzahlen seit Beginn der COVID-19-Pandemie gab/gibt und wenn ja, um welche Krankheitsbilder handelt es sich hier?
 

2.) Liegen Zahlen zu stattgefundenen Krebs-Früherkennungs- oder Nachsorgeuntersuchungen sowie zur Anzahl von Krebsoperationen aus 2020 im Vergleich zu 2019 vor?
 

3.) Erwägt die Stadt Braunschweig allein oder in Kooperation mit den Braunschweiger Kliniken und niedergelassenen Ärzten kurzfristig eine Aufklärungskampagne zu starten, damit Menschen die Kliniken und niedergelassenen Ärzte ohne Ängste im Bedarfsfalle sofort aufsuchen und auch Vor- und Nachsorgeuntersuchungen wieder wahrgenommen werden?

 

Quellen:

[1] https://www.br.de/nachrichten/bayern/angst-vor-corona-patienten-meiden-untersuchungen-in-kliniken,SPOFMr4

[2] https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Weltkrebstag-Aus-Angst-vor-Corona-keine-Untersuchungen-auslassen,weltkrebstag106.html

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