Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 21-16284
Grunddaten
- Betreff:
-
Dringlichkeitsantrag: Erhöhung der Anzahl öffentlicher Abfallbehälter in der Innenstadt
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Stadtbezirksrat 131
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 131 Innenstadt
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Entscheidung
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08.06.2021
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird aufgefordert, neue Abfallbehälter je nach Bedarf an geeigneten Orten in der Innenstadt aufzustellen oder vorhandene durch Behälter mit größerem Fassungsvermögen zu ersetzen. Der Stadtbezirksrat stellt hierfür aus seinen bezirklichen Mitteln 10.000 € als einmaligen Zuschuss zur Verfügung.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Mit sinkenden Corona-Zahlen kehrt das Leben in die Braunschweiger Innenstadt zurück. Die Wiedereröffnung des Einzelhandels und der Gastronomie und die steigenden Temperaturen ziehen Braunschweigerinnen und Braunschweiger sowie Besucherinnen und Besucher aus dem Umland in die Fußgängerzonen. Besonders in den vergangenen Tagen war die Stadt glücklicherweise wieder stark frequentiert. Durch die Corona-Pandemie haben sich die Verzehrgewohnheiten geändert und aufgrund des Außer-Haus-Verkaufes fällt mehr Verpackungsmaterial an.
Jedoch hält die Ausstattung mit öffentlichen, ortsfesten Abfallbehältern nicht mit dem Besucherandrang Schritt. Die beigefügten Fotos sind am 5. und 7. Juni 2021 an verschiedenen Orten in der Innenstadt entstanden. Wie aus den Aufnahmen hervorgeht, ist die Dringlichkeit und Wichtigkeit des Antrags offenkundig. Nicht nur geht von dem herumliegenden Abfall eine ästhetische Beeinträchtigung aus, er führt auch zu einer Geruchsbelästigung und lockt Tiere, wie Tauben und Krähen, an.
Die Verwaltung wird daher aufgefordert, der Überfüllung innerstädtischer Abfallbehälter schnellstmöglich zu begegnen, bevor der Sommer vorbei ist oder die Inzidenz womöglich wieder steigt. Daraus ergibt sich die Dringlichkeit dieses Antrags. Wir sollten alles dafür tun, dass unsere Innenstadt so ästhetisch und sauber wie möglich ist, um die Innenstadt zu einem noch angenehmeren Aufenthaltsort für alle Bürgerinnen und Bürger zu machen und um den Umsatz des ohnehin stark beeinträchtigen Einzelhandels zu fördern.
Langfristig anzustreben wäre – soweit es unterirdische Leitungen und die Erreichbarkeit mit Entsorgungsfahrzeugen zulassen – eine Erhöhung der Unterflurbehälter, wie sie vereinzelt etwa am Sack und in der Schuhstraße bereits vorhanden sind. Eine kurzfristige und dadurch erstrebenswerte Lösung für das Problem ist eine Erhöhung der Anzahl der einfachen, oberirdischen und auch kostengünstigeren Abfallbehälter. Eine Möglichkeit wäre, das unter den Rathaus-Kollonaden verwendete Modell (siehe Foto anbei).
Dieses schlichte und funktionale Modell zeichnet sich durch ein hohes Fassungsvolumen (mindestens 80 Liter) aus. Die Volumina vieler vorhandener Behälter sind im Vergleich zur Publikumsfrequenz, vor allem an Wochenenden, in der Fußgängerzone relativ gering (40 – 50 Liter).
Ferner sollte ein schräger Kopfbereich vorhanden sein, der das Abstellen von Bechern u. Ä. auf dem Behälter verhindert. Wenn die Möglichkeit besteht und die Verwaltung es für sinnvoll erachtet, kann das Modell mit einem Pfandring erweitert werden. Es ist außerdem darauf zu achten, dass der Behälterinhalt nicht für Vögel zugänglich ist. Wünschenswert wäre zudem eine graffitiresistente Oberfläche. Denkbare geeignete Standorte sind z. B. der Platz am Ritterbrunnen, die Neue Straße vor dem Konrad-Koch-Quartier und die Schuhstraße bei New Yorker.
Grundsätzlich sollte die konkrete Umsetzung und die Standortauswahl an die Bedarfe angepasst und das Expertenwissen der Verwaltung und der Entsorgungsfirma hinzugezogen werden.
gez. Gerrit Stühmeier
Anlagen
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(wie Dokument)
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415 kB
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