Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 21-16303

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Für die Abmilderung der Auswirkungen aus der Zeit der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche hat die unionsgeführte Bundesregierung zwei Milliarden Euro im „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" für die Jahre 2021 und 2022 bereitgestellt.

Ziel ist es dabei, Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung durch Projekte, Freizeit und Begleitung zu unterstützen sowie entstandene Lernrückstände durch unterstützende Maßnahmen zu reduzieren, um damit bestmögliche Chancen auf eine gute Bildung zu schaffen. Allgemein kann man sagen, dass der Weg zurück in ein normales Leben geebnet werden soll.

Dabei sollen Kinder und Familien aus belasteten Lebenssituationen und mit kleinen Einkommen gezielt unterstützt werden. Um einfach und unkompliziert handeln zu können, sollen vorhandene Strukturen genutzt und eigene Bundesprogramme hierfür ausgeweitet werden. Hierzu zählen die Programme zur frühkindlichen Förderung, für Ferienfreizeiten und für außerschulische Angebote sowie die Mittel zur Unterstützung junger Menschen in Alltag und Schule.

Alleine 1,32 Mrd. Euro aus dem Bundesbildungsministerium stehen für den Abbau von Lernrückständen und für den Kinderfreizeitbonus zur Verfügung.

Wie der Niedersächsische Städtetag in einem aktuellen Schreiben mitteilt, gibt es bereits erste Entwürfe zu diesen Programmen. Auch wenn abschließend noch nicht alle Details auf Landes- und Kommunalebene vorliegen oder geklärt sind, sollte die Stadt Braunschweig mit ihren Fachbereichen Kinder, Jugend und Familie (Fachbereich 51), Schule (Fachbereich 40) sowie Stadtgrün und Sport (Fachbereich 67) Zielvorgaben erarbeiten und die vorbereitenden Planungen vorantreiben. Denn wer sich rechtzeitig vorbereitet, kann sich frühzeitig um die Förderprogramme bewerben und somit Kinder, Jugendliche und Familien schnellstmöglich unterstützen.

 Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Welche konkreten Maßnahmen, Pläne und Zielsetzungen hat die Verwaltung zur Stärkung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien ab sofort und in naher Zukunft bereits erarbeitet (Projekt; Träger oder Institution; Termine; Dauer/Laufzeit; Finanzbedarf, Fördersumme) und wie ist das weitere Vorgehen?

2. Welche in Braunschweig bereits bestehenden Maßnahmen in der frühkindlichen Förderung, bei Ferienfreizeiten und welche außerschulischen Angebote können ausgeweitet werden und in welcher Form könnte das geschehen?

3. In welchem Maße wird die Stadt Braunschweig zusätzliche Plätze im Bundesfreiwilligendienst im Zusammenhang mit dem Programm für die Jahre 2021 und 2022 beantragen, welche Einrichtungen/Projekte werden davon profitieren und wie hoch ist damit die Anzahl von Bundesfreiwilligenleistenden?

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