Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 21-16327-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Zur Anfrage der Fraktion Bündnis 90-Die Grünen vom 10.06.2021 (21-16327) wird wie folgt Stellung genommen:

 

Zu Frage 1.:

Die Beantwortung dieser Fragestellung kann vollumfänglich nur nach umfangreicher Recherche durchgeführt werden.

 

Die personellen und finanziellen Ressourcen sind schon in den letzten Jahren aufgrund der Herausforderungen, die der Klimawandel für das städtische Grün mit sich bringt, aber auch aufgrund anderer Umstände, wie bspw. beachtlicher Flächenzuwächse und der Beendigung des Pflegestopps (seinerzeit Maßnahme der Haushaltskonsolidierung) sowie dem vollständigen Verzicht auf Herbizide in der Grünflächenpflege, an ihre Grenzen gekommen. Inwieweit sich diese Situation in den nächsten zehn Jahren zusätzlich verändern/verschlechtern wird, muss eingehend geprüft werden. Umfassend beantwortet werden kann diese Fragestellung deshalb erst in der Sitzung des Grünflächenausschusses im September.

 

Zu Frage 2.:

Diese Fragestellung kann erst beantwortet werden, wenn der zu erwartbare zukünftige Aufgabenumfang für einen Zeitraum von einem Jahrzehnt näherungsweise beschrieben ist. Insofern kann eine Beantwortung erst zur Sitzung des Grünflächenausschusses im September erfolgen.

 

Zu Frage 3.:

Diese für die Zukunft des städtischen Grüns wohl wichtigste Frage lässt sich in der notwendigen Tiefe nicht kurzfristig beantworten.

Erste Stichworte hierzu können sein:

-          Klimaangepasste Baumarten (Klimabäume/Zukunftsbäume) in Verbindung mit der Entwicklung eines zukunftsfähigen Baumbestandes

-           

-          Effektives bzw. ressourcenschonendes Bewässerungsmanagement (Regenwassermanagement)

 

-          Einbindung des gesamten Freizeitwegenetzes in eine neue städtische Mobilitätskultur

 

-          Entwicklung nachhaltiger Pflege- und Entwicklungsstrategien für die grüne Infrastruktur, um deren stadtökologisches Potenzial und die damit in enger Verbindung stehenden Ökosystemdienstleistungen weiter zu optimieren und deren Resilienz zu stärken

Die Erstellung eines strategischen Masterplans „Grün“ sieht die Verwaltung als wichtige Aufgabe, um den zukünftigen Herausforderungen im Hinblick auf den Erhalt und die Förderung der grünen Infrastruktur so begegnen zu können, dass die Bevölkerung auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten grüne, vielfältig und multifunktional gestaltete Erholungsräume in Braunschweig nutzen und von den ökologischen Wohlfahrtswirkungen des Stadtgrüns profitieren kann.

Ein erstes Konzept bzw. die Grundzüge eines Masterplans „Grün“ sollen dem Grünflächenausschuss in seiner Sitzung im September vorgestellt werden.
 

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