Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 21-16452-01

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Sachverhalt

Sachverhalt:


1. Welche Standorte für neue Taubenschläge wurden im Juni umgesetzt und welche

weiteren können in Zukunft noch folgen?

 

Wie in der Stellungnahme 20-14528-01 mitgeteilt, werden/wurden 3 Standorte (Wallstraße,

Altstadtmarkt, Rathaus) geprüft. An einem weiteren Standort

 (Mühlenpfordtstraße/Rebenring) ist eine anschließende Prüfung vorgesehen.

 

Darüber hinaus wurde kurzfristig eine weitere Unterbringungsmöglichkeit im

Innenstadtbereich in die Diskussion gebracht. Dazu findet in Kürze ein Sondierungsgespräch statt.

 

Zudem wurde die Nutzung von vorhandenen Dachstühlen mit Einbau einer OSB-

Plattenkonstruktion als eine kostengünstigere Variante für Taubenschläge gegenüber einer

Containerlösung an den o.g. Standorten einer ersten groben Prüfung unterzogen.

(Hinweis: Bei OSB-Platten handelt es sich um Mehrschichtplatten, die aus langen Spänen

von spezifischer Form und Dicke hergestellt werden. Die Abkürzung OSB steht r „oriented

strand board“ und kommt aus den USA, wo OSB-Platten zu 90 % für den Hausbau

verwendet werden.)

 

Ein konkreter Standort konnte bisher leider noch nicht umgesetzt werden, da die vom Rat

beschlossenen Haushaltsmittel erst mit Freigabe des Haushaltes zur Verfügung stehen. Die

Freigabe des Haushaltes ist bisher noch nicht erfolgt.

 

Die Verwaltung hat mit vorhandenen Ressourcen schon jetzt die Planungen für

die Standorte Rathaus (Dach Altbau) und Martinikirche (ein positiver Beschluss des

Kirchenvorstandes liegt vor) begonnen. Erste Planungsskizzen für beide Bereiche liegen

vor. Hierbei ist der Dachausbau mit den oben benannten, sog. OSB-Platten geplant.

 

Die Standorte für ggf. weitere Taubenschläge werden in der Folge eng mit dem Verein Stadttiere e.V. besprochen und abgestimmt. Hierzu sollen möglichst städtische Gebäude genutzt werden. Sollten diese Standorte aber auf privatem Grund besser verortet sein, wird die Verwaltung die entsprechenden Eigentümer hierzu ansprechen.

 

2. In welchem Umfang fand bisher eine Öffentlichkeitsarbeit statt und welche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Experten wurden bisher geführt?

 

Im rgerinfo der Stadt wurde ein Artikel zum Thema „Verletzte wildlebende Tiere eingestellt (https://www.braunschweig.de/vv/produkte/II/32/32_5/tierschutz/verletzt-wildlebende-tiere.php).

 

Im Übrigen ist keine Öffentlichkeitsarbeit erfolgt.

 

3. Wie ist der aktuelle Sachstand zur Aktualisierung des Konzeptes und wird der im

zugrundeliegenden Ratsantrag festgelegte Termin (Ende des 2. Quartals) eingehalten?

 

Wie in der Drucksache 20-13833 erläutert, ist bei der Erarbeitung eines neuen Taubenmanagementkonzepts die Kooperation mit Ehrenamtlichen zielführend. Daher wurden mit dem Stadttiere Braunschweig e. V. mehrere Gespräche geführt. Im Ergebnis wird zwischen der Verwaltung und dem Verein ein Vorschlag für ein Konzept erarbeitet, das aktuell noch in der Abstimmung ist.

Dabei stützt man sich auf die Empfehlungen zur tierschutzgerechten Bestandskontrolle

der Stadttaubenpopulation des Tierschutzbeirates des Landes Niedersachsen und anderer fachlicher Grundlagen wie z.B. des Fachbeitrages „Stadttauben im Griff“ von Viktor Wiese und der Masterarbeit von Alexandra Weyrather „Untersuchung zur Stadttaubenpopulation von Frankfurt am Main und zum Konzept ihrer tierschutzgerechten Regulation.“

 

Der Grobentwurf wird nach Vorlage innerhalb der Verwaltung, insbesondere bezüglich Fragestellungen aus dem Tierschutzrecht, gespiegelt und diskutiert werden.

 

Mit einer Beschlussvorlage wird im 3. Quartal 2021 gerechnet.


 

Loading...

Erläuterungen und Hinweise