Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 21-16992
Grunddaten
- Betreff:
-
Bericht zur coronakonformen Open Air Veranstaltungsfläche am Kennelweg ("Sommerecho")
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 41 Fachbereich Kultur und Wissenschaft
- Verantwortlich:
- Dr. Hesse
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Kultur und Wissenschaft
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zur Kenntnis
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15.10.2021
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Wie in der Mitteilung außerhalb von Sitzungen am 28. Mai 2021, Drucksache 21-16119, angekündigt, hat der Fachbereich Kultur und Wissenschaft als coronakonforme Alternative zu der auf nächstes Jahr verschobenen Kulturnacht eine Veranstaltungsfläche für KünstlerInnen aus Braunschweig und der Region geschaffen. Hiermit wurde das Ziel verfolgt, möglichst vielen Kulturschaffenden der freien und professionellen Szene Auftrittsmöglichkeiten auch unter Pandemiebedingungen zu ermöglichen.
Unter dem Titel „Sommerecho am Gleisdreieck“ stellte die Kulturverwaltung regionalen KünstlerInnen und VeranstalterInnen vom 20. August bis 3. Oktober 2021 eine Veranstaltungsplattform am Kennelweg unentgeltlich zur Verfügung. Hierfür wurde ein innerhalb des sogenannten Gleisdreiecks gelegener Schotterplatz geebnet und mit der benötigen Infrastruktur inkl. Bühne, Technik, Sanitäranlagen, Absperrungen, Bestuhlung sowie Cateringwagen ausgestattet. Hergerichtet wurde das Veranstaltungsgelände für eine Besucherkapazität von bis zu 250 Personen.
Durch ein für KünstlerInnen und VeranstalterInnen offenes und einfaches Bewerbungs-verfahren wurde das Ziel erreicht, eine Bandbreite der in Braunschweig beheimateten kulturellen Sparten auf der Veranstaltungsplattform zu präsentieren. Letztlich konnte allen KünstlerInnen und VeranstalterInnen, die sich bei der Kulturverwaltung beworben hatten, ein Zeitraum für ihren Auftritt zur Verfügung gestellt werden.
Auch bei der Planung und Durchführung ihrer Veranstaltungen wurden die Kulturschaffenden umfangreich unterstützt. Die Kulturverwaltung sorgte für die Abstimmung der unterschiedlichen technischen und organisatorischen Bedarfe, das Ticketing inkl. Ticketverkauf, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, organisierte Sicherheitsdienste und Veranstaltungstechniker und sorgte für die Einhaltung der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen auf dem Gelände.
Trotz der regnerischen Wetterlage der vergangenen Wochen war es möglich, die Veranstaltungsplattform wie geplant über die sechs Wochen Spielzeit dauerhaft zu nutzen. In dem Zeitraum fanden 20 Veranstaltungen statt. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe wurden in Kooperation mit dem Metal-Club hotel666 e.V. insgesamt 4 Bands engagiert, die in einem abwechslungsreichen Programm zwischen Rock und Metal noch einmal 125 BesucherInnen begeisterten.
Die gesamten Netto-Ticketeinnahmen wurden nach Abzug von System- und Ticketgebühren an KünstlerInnen und VeranstalterInnen weitergeleitet. So konnten rd. 15.000 Euro an die Kulturschaffenden ausgezahlt werden.
Die Veranstaltungen des Sommerechos wurden von rd. 1.500 Personen unter Beachtung der 3G-Regel besucht. Via Luca App, Corona Warn App oder Kontaktformular wurden die Kontaktdaten aufgenommen. Nachträgliche Infektionen von Teilnehmenden sind nicht bekannt.
Die Kosten des Gesamtprojektes belaufen sich auf rd. 190.000 Euro. Diese wurden gedeckt aus den Eigenmitteln des Fachbereichs Kultur und Wissenschaft.
Mit der geschaffenen Veranstaltungsplattform wurde die Kulturszene substanziell unterstützt und die Kulturlandschaft in unserer Stadt bereichert.
