Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 21-15556

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Sachverhalt

Sachverhalt: 

„Periodenarmut“ ist seit einiger Zeit immer wieder Thema in den Medien. Im vergangenen Jahr hat Schottland beschlossen, Hygieneprodukte wie Tampons und Monatsbinden in Universitäten und Schulen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Auch in Köln wurde ein ähnlicher Antrag kürzlich gestellt. Grund für solche Überlegungen sind die finanziellen Schwierigkeiten, die manche Frauen und Mädchen vor eine Wahl stellen, ob sie Monatshygieneprodukte oder Lebensmittel kaufen sollen. Nicht selten werden Ersatzlösungen genutzt, die aufgrund mangelnder Hygiene gesundheitsschädlich sind.

Darum fragen wir die Verwaltung:

1.       Welche Kosten kämen auf die Stadt zu, wenn man alle Damentoiletten in städtischen Schulen und den Hochschulen mit einem Vorrat an Damenbinden ausstatten würde?

2.       Welche zusätzlichen Kosten wären zu erwarten, wenn der o.g. Service in allen weiteren öffentlich zugänglichen Damentoiletten in städtischen Gebäuden angeboten würde?

3.       Mit welchen zusätzlichen Kosten rechnet die Stadt, wenn auch die Mitarbeiterinnen-WCs entsprechend ausgestattet würden?

Anmerkungen: Die Fragen beziehen sich auf Damenbinden als eine relativ kostengünstige Variante, die ohne große Hygienevoraussetzungen angewandt werden und zudem von allen genutzt werden kann. Tampons würden das Angebot erweitern, sollen aber der Einfachheit halber hier nicht mit betrachtet werden.

Zu 1.: Möglich wären hier zwei Varianten: ein Vorrat direkt in den Toilettenräumen, oder, um Missbrauch zu vermeiden, ein leicht zugänglicher, aber unter Aufsicht stehender Vorrat, wie z.B. in einem Sekretariat.

Zu 3.: Der FDP-Fraktion ist bewusst, dass es sich hier nicht um eine Hilfe bei Periodenarmut handelt, sondern um einen reinen Service für die Mitarbeiterinnen der Stadt.

 

 

 

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