Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 21-16300-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Zum Antrag der SPD-Fraktion im Stadtbezirksrat 212 Heidberg-Melverode vom 9. Juni 2021 (DS 21-16300) gibt die Verwaltung folgende Zwischennachricht:

 

Ein wesentliches Kriterium für die Prüfung möglicher Standortoptionen für ein zusätzliches Spielplatzangebot im Heidbergpark ist die gute Erreichbarkeit des Spielplatzes für möglichst viele Kinder aus den mit Spielflächen derzeit unterversorgten Bereichen im Stadtteil Heidberg. Zu der Bedarfssituation wird auf die Ergebnisse einer Analyse zur Spielflächenversorgung verwiesen, über die mit DS 20-14216-01 informiert worden ist. In der Analyse ist für die gesamte östliche Hälfte des Stadtteils Heidberg (Spielplatzbereiche 54-2, 54-4 und 54-5) eine erhebliche Unterversorgung mit Spielflächen für Kinder der Altersgruppe sechs bis zwölf Jahre festgestellt worden.

 

Gemäß der für die Spielplatzplanung maßgeblichen Fachnorm DIN 18034 ist für Kinderspielplätze (Altersgruppe sechs bis zwölf Jahre) ein Entfernungsradius von 350 m als Orientierungswert für eine gute Erreichbarkeit anzunehmen. Hindernisse und Barrierewirkungen von insbesondere Verkehrsanlagen sind dabei zu berücksichtigen. Eine nach den Orientierungswerten der DIN flächendeckend gute Erreichbarkeit von Spielplätzen in den derzeit unterversorgten Bereichen würde voraussichtlich mehr als nur einen zusätzlichen Spielplatzstandort erfordern.

 

Als Suchraum für ein zusätzliches Spielplatzangebot rücken zunächst die westlichen Ausläufer des Heidbergparks in den Fokus. Die Parkbereiche zwischen der Wohnbebauung an der Dresdenstraße im Norden und der Anklam-/Stolpstraße im Süden ziehen sich in den Stadtteil hinein und liegen dadurch zentral zu wesentlichen Teilen der derzeit mit Spielflächen unterversorgten Wohngebiete. Aber auch andere öffentliche Grünflächen im Umfeld der zu versorgenden Wohngebiete werden in den Suchraum für die Standortfindung einbezogen.

 

Im nächsten Schritt ist ein geeigneter Standort für einen zusätzlichen Spielplatz konkret zu ermitteln und verwaltungsintern abzustimmen. Erst nach der Standortfindung kann die Planung des Spielplatzes mit allen dazu erforderlichen Verfahrensschritten konkretisiert werden, ebenso erfolgt dann eine Kostenschätzung. Die Gestaltung des Spielplatzes und die Auswahl der Spielgeräte werden dann auf den Ergebnissen einer Kinder- und Jugendbeteiligung basieren, die in den Planungsprozess eingebunden ist.

 

Eine erneute Berichterstattung erfolgt nach Konkretisierung der Standortplanung.

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