Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 21-16838-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Anfrage der CDU-Fraktion vom 2. September 2021 (21-16838) wird wie folgt beantwortet:

 

Zu Frage 1:

In Braunschweig gibt es ein vielfältiges Angebot an Sprachförderprogrammen (bundes-, landes- und kommunal geförderte Angebote, kommerzielle Angebote, niedrigschwellige sowie ehrenamtliche Angebote).

 

Schwerpunkt

Träger

Finanzierung

Integrationskurse (Migrant*innen mit Aufenthaltserlaubnis; auch für Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive)

Akademie Überlingen, Berlitz Deutschland GmbH; Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH, Bildungsvereinigung Arbeit und Leben gGmbH; inlingua Braunschweig, Learn + Live BS/West e. V., Oskar Kämmer Schule gBGmbH, Volkshochschule Braunschweig GmbH, Deutsche Angestellten-Akademie Braunschweig

 

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Berufsbezogene Deutschsprachförderung (DeuFöV); idR Absolventen der Integrationskurse; Spezialkurse für Auszubildende

Alle für Integrationskurse zugelassenen Träger

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Erstorientierungskurse für Asylbewerber mit unklarer Bleibeperspektive

Volkshochschule Braunschweig

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Spracherwerb für Geflüchtete (unabhängig vom Aufenthaltsstatus; Spezialkurse z. B. für Frauen, Alphabetisierungskurse)

Volkshochschule Braunschweig

Land Niedersachsen (MWK)

Schwerpunkt

Träger

Finanzierung

Sprachförderangebote für Erwachsene („Deutsch nebenan“)

Volkshochschule Braunschweig (Koordination)

Stadt Braunschweig

Niedrigschwellige Sprachlernangebote

Diverse Träger und Akteure (Migrationsberatungsstellen, Vereine, Ehrenamtliche)

diverse

Intensivkurse Deutsch als Fremdsprache

Diverse Anbieter

Selbstzahler*innen

 

 

Zu  Frage 2:

Wie auf alle anderen Lebensbereiche hat sich die Pandemie auch auf die Durchführung von Sprachkursen ausgewirkt. Zeitweilig war ein Präsenzunterricht nicht möglich. Wo es ging, haben die Träger soweit möglich ihre Kurse in Online-Formaten angeboten. Aktuell finden die Angebote soweit bekannt wieder als Präsenzveranstaltungen statt. Online-Formate haben weiterhin Bestand und werden in der Zukunft eine Rolle spielen.

 

Zu Frage 3:

Aufgrund der unterschiedlichen Finanzierungshoheiten (Bund, Land, Selbstzahler*innen) und unterschiedlichen Trägerinnen und Trägern sowie einer fehlenden Pflicht zur Berichterstattung gegenüber der Stadt Braunschweig liegen hierzu keine Daten vor. Sowohl das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als auch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen evaluieren die von ihnen geförderten Kurse.
 

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