Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 21-16081-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Carsharing im Stadtbezirk
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beteiligt:
- 0600 Baureferat; 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Hornung
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 321 Lehndorf-Watenbüttel
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zur Kenntnis
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22.09.2021
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Beschluss vom 16.06.2021 (Anregung gemäß § 94 Abs. 3 NKomVG):
„Die Verwaltung wird beauftragt, die Betreiber von Carsharing zu bitten, den Ausbau des Carsharing im Stadtbezirk zu forcieren. Die Verwaltung wird weiterhin gebeten, die Ergebnisse der Gespräche mit den Betreibern dem Stadtbezirksrat mitzuteilen.“
Stellungnahme der Verwaltung:
Die Verwaltung begrüßt die Förderung des Carsharing im Stadtgebiet und unterstützt die Anbieter bei der Ausweisung der Stellplätze.
Im Stadtgebiet Braunschweig sind derzeit zwei Carsharing-Anbieter im öffentlichen Raum vertreten. Carsharing-Anbieter entscheiden nach eigenem Ermessen, wo Fahrzeuge platziert werden. Ein Impuls zur Angebotserweiterung kann ergänzend aus der Öffentlichkeit an die Anbieter herangetragen werden, um das Nachfragepotential zu signalisieren.
Die Verwaltung hat die Anregung des Stadtbezirksrates aufgegriffen und die Carsharing-Anbieter angeschrieben. Folgende Rückmeldungen sind eingegangen:
- Greenwheels GmbH: „Derzeit besteht leider bei uns erst einmal kein Interesse an neuen öffentlichen Carsharing-Stationen.“
- BS-CarSharing GmbH (Sheepersharing): „Grundsätzlich sind wir als Braunschweigs größter Carsharing Anbieter am permanenten Ausbau unseres Carsharing-Stellplatznetzes sehr interessiert. Als privatwirtschaftliches, unabhängiges Braunschweiger Unternehmen, das nicht auf Marketingbudgets einer großen Muttergesellschaft zurückgreifen kann, sind wir davon abhängig, dass zumindest unsere Kosten gedeckt werden. Dafür arbeiten wir nachhaltig und konsequent auf gesicherter Basis an unserem Wachstum. Wir können deshalb in Stadtteilen, die nicht auf den ersten Blick von einer Carsharing-affinen Bevölkerung bewohnt werden, nicht mal eben einen Stellplatz aufmachen. Unsere Erfahrung mit dem Heidberg, der Weststadt und auch Watenbüttel sind da nicht ermutigend. Anders sieht es aus, wenn wir „Ankermieter“ gewinnen können, die von Anfang an das Carsharing-Angebot am neuen Stellplatz nutzen würden. Solche Ankermieter könnten z.B. selbstständige Dienstleister (Hebammen, Pflegedienste, Architekten, usw.), kleine Firmen mit Poolwagen oder auch Baugenossenschaften sein, die ihren Mietern Carsharing anbieten wollen und dafür auch in eine finanzielle Vorleistung gehen. Natürlich sind uns auch Privatnutzer sehr willkommen, die mit einigen Nachbarn sagen: „Wir nutzen ab jetzt gern Carsharing“.
Wir stehen gerne bereit, im Bezirksrat unser Carsharing-Angebot zu erläutern, und gemeinsam mit den gewählten Vertretern und auch dem Publikum Möglichkeiten und Standorte zu diskutieren.“
