Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 21-17046

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Sachverhalt

Sachverhalt:

 

In der Sitzung des Grünflächenausschusses am 09.07.2021 berichtete Herr Ratsherr

Prof. Dr. Dr. Büchs, dass im Bereich Rühme zur Schunter hin zu beobachten sei, dass durch einen Naturschutzverein der dortige Sandtrockenrasen mit Bäumen bepflanzt wurde, die zudem durch massive Holzbalken abgestützt wurden. Er gab an, dass dieses den Sandtrockenrasen und den dortigen typischen Lebensraum zerstöre. Er fragte an, ob diese Baumpflanzungen dem Fachbereich Stadtgrün und Sport bekannt seien. Des Weiteren führte er an, dass es dort ein Problem mit Nutrias gebe.

 

Die Verwaltung teilt hierzu Folgendes mit:

 

Baumpflanzungen Sandmagerrasen

Die genannten Baumpflanzungen sind dem Fachbereich Stadtgrün und Sport bislang nicht bekannt gewesen. Die Fachverwaltung hatte lediglich Kenntnis über die Errichtung einer Streuobstwiese und eines Insektenhotels, die der Kultur- und Förderverein Rühme e. V. im Jahre 2011 in der Nähe der Mark-Twain-Straße (Schunteraue) vorgenommen hatte.

 

Nach einer am 06.10.2021 vorgenommenen telefonischen Anfrage seitens der Fachverwaltung wurden die bezeichneten Bäume durch den Kultur- und Förderverein Rühme e. V. gepflanzt, um die dort von diesem seit 2011 stetig durchgeführten vielseitigen Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt fortzusetzen. Laut Auskunft des Vereinsvorsitzenden Herrn Bähre handelt es sich bei den in der Anfrage bezeichneten Sandmagerrasenflächen um punktuelle, kleinsträumige und unzusammenhängende Vorkommen, wobei diese durch die seit 2011 neu geschaffenen Habitatstrukturen in ihren positiven Wirkungen auf die Biodiversität übertroffen würden. Im Zuge einer Ortsbegehung wurde Mitgliedern politischer Gremien (Herrn Dr. Dr. Büchs, Frau Mundlos, Herrn Dobberphuhl) sowie anderen Teilnehmenden die Örtlichkeiten bereits als Natur-Informationszentrum im Zuge einer Führung vorgestellt.

 

Nutria

Von den genannten Nutria-Vorkommen im Bereich der Schunter in Rühme hat die Verwaltung nur insofern Kenntnis, als dass diese invasiven Neozoen an Wasserläufen (und teilweise Stillgewässern) im gesamten Stadtgebiet sowie in den angrenzenden Landkreisen vorkommen. Erste Versuche zur Erstellung einer regionalen Bekämpfungsstrategie durch den Fachbereich Bürgerservie, Öffentliche Sicherheit sind erfolgt, wurden jedoch durch die Corona-Pandemie unterbrochen.  

Loading...

Erläuterungen und Hinweise