Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung außerhalb von Sitzungen - 21-17074
Grunddaten
- Betreff:
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Beginn der Altlastensanierung Gebhard-von-Bortfelde-Weg
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Mitteilung außerhalb von Sitzungen
- Federführend:
- 68 Fachbereich Umwelt
- Beteiligt:
- DEZERNAT VIII -Umwelt-, Stadtgrün-, Sport- und Hochbaudezernat; 0600 Baureferat; 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Herlitschke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Planungs- und Umweltausschuss
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zur Kenntnis
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet
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zur Kenntnis
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Erledigt
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Mitteilungen außerhalb von Sitzungen
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zur Kenntnis
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29.10.2021
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Gebhard-von-Bortfelde-Wege ist unterhalb des Straßenkörpers mit leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LCKW) belastet. Zu diesem Sachverhalt hatte die Verwaltung in der Drucksache 21-15542 ausführlich informiert. Für den Schaden besteht Sanierungsbedarf. Hierfür hat die Stadtverwaltung vom Land Niedersachsen unterstützende Fördermittel einwerben können.
Aktueller Sachstand
Die Vorbereitungen für die Sanierung der LCKW-Verunreinigung sind abgeschlossen.
Die Beauftragung eines Fachunternehmens ist erfolgt, so dass der geplante Bodenaustausch wie geplant erfolgen kann.
Wie ursprünglich vorgesehen, werden die belasteten Böden durch ein Großbohrverfahren gegen sauberen Boden ausgetauscht. Das erbohrte, belastete Bodenmaterial wird in dichtschließenden Deckelcontainern abgefahren. Besondere Gefahrenmomente durch die Abfalltransporte entstehen dadurch nicht. Um zu verhindern, dass während der Baumaßnahme unkontrolliert Schadstoffe mobilisiert werden, die in die Umgebungsluft gelangen und zu einer Belästigung der Anwohner und insbesondere der benachbarten Kindertagesstätte führen könnten, wird eine baubegleitende Bodenluftabsauganlage installiert.
Die sich im Grundwasser gelösten und durch die Baumaßnahme freigesetzten Schadstoffe werden durch eine hydraulische Grundwassersanierungsmaßnahme ergänzt. Sie wird nach Abschluss des Bodenaustauschs noch ein halbes Jahr weiterbetrieben, damit die Schadstoffe nicht weiter aus dem Schadenszentrum ausgetragen werden.
Die Baufirma plant mit der Altlastensanierung Anfang November 2021 zu beginnen. Das Sanierungsende soll dann Ende Januar 2022 sein. Die Maßnahme liegt damit weiterhin in dem von der Verwaltung aufgestellten Zeitplan. Auch die Kosten liegen voll im Rahmen der auf Basis des Sanierungskonzepts erstellten Kostenschätzung, die von Gesamtkosten in Höhe von rd. 1 Mio. Euro ausgeht.
Einschränkungen für die Anwohner werden auf ein unvermeidbares Mindestmaß beschränkt. Während der arbeitstäglichen Bauzeit von 7 bis 18 Uhr ist mit normalem Baulärm zu rechnen. Wochenend- oder Nachtarbeiten sind nicht geplant.
Die Arbeiten im Straßenbereich machen eine vollständige Sperrung des Gebhard-von-Bortfelde-Weges notwendig. Dadurch werden sämtliche dort vorhandenen Parkplätze für die Dauer des Bodenaustauschs wegfallen. Nach Abschluss der Maßnahme und Wiederherstellung der Straße stehen sie wieder uneingeschränkt zu Verfügung. Rettungsfahrzeuge können das benachbarte Johanniterhaus auch vom Gebhard-von-Bortfelde-Weg über die dort eingerichtete provisorische Baustraße erreichen.
Die von der städtischen Maßnahme betroffenen Anlieger werden in Kürze informiert.
Über die Ausführung der Sanierung wird die Verwaltung weiter berichten.
