Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 22-17714

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Stadt Braunschweig plant, im Rahmen eines Konzessionsverfahrens die Ladeinfrastruktur für Fahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb und Hybrid-Antrieb weiter auszubauen. Dabei zielt die Erweiterung der Ladeinfrastruktur in erster Linie auf Ladeleistungen von unter 50 kW/h und damit auf Fahrzeuge, die während des Stadtbesuchs oder der Arbeit an einer Ladesäule abgestellt werden und über mehrere Stunden laden können. Mit Ladeleistungen von 50 kW/h lässt sich ein Fahrzeug selbst bei vollständiger Entladung des Akkus in weniger als zwei Stunden zu 100% laden.

Braunschweigs geografische Lage in der Mitte der Nord-Süd-Achse Deutschlands und wichtiger Knotenpunkt der Autobahnen 2, 36, 39 und im weiteren Sinne auch der A7 macht jedoch auch den Aufbau von sogenannten Schnellladeparks in Autobahnnähe erforderlich. In diesen Parks können mehrere Fahrzeuge gleichzeitig mit Ladeleistungen von bis zu 300 kW/h geladen werden, sodass eine Zuladung von 100 Kilometern Reichweite in unter fünf Minuten möglich wird. Derartige Ladegeschwindigkeiten sind gerade für Nutzer attraktiv, die häufig Autobahn fahren und Langstrecken zurücklegen. Zudem werden immer mehr Elektrofahrzeuge und ihre Akkus für die höheren Ladeleistungen optimiert, um das Laden von Elektroautos dem eines Verbrenners in seiner Praktikabilität anzunähern und die
E-Mobilität attraktiver zu gestalten.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Plant die Stadtverwaltung den Aufbau von sogenannten Schnelladeparks innerhalb der Stadtgrenzen?

2. Kann die Verwaltung den Bedarf an Schnellladeparks an den Braunschweiger Verkehrsachsen anhand von Daten angeben?

3. Steht die Stadtverwaltung bereits im Austausch mit Anbietern derartiger Schnellladeparks in Niedersachsen, anderen Bundesländern anderen europäischen Staaten?

  

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