Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 22-17735
Grunddaten
- Betreff:
-
Ausstattung mit Defibrillatoren im Stadtgebiet
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Ausschuss für Soziales und Gesundheit
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zur Beantwortung
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27.01.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Herzrhythmusstörungen, die zum plötzlichen Herztod führen können, sind meist unvorhersehbar und können auch bei scheinbar gesunden Menschen eintreten. Die Überlebenschancen in solch einem Fall sinken ohne den Einsatz eines Defibrillators rapide. Verpflichtend ist die Ausstattung mit Defibrillatoren in öffentlichen Gebäuden nicht, doch man kann mit ihnen nicht nur den eigenen städtischen Mitarbeitern, sondern auch Besuchern und anderen Hilfesuchenden im Ernstfall das Leben retten.
Erst kürzlich kam es in Braunschweig im Rahmen eines Fußballspiels zu einem Zwischenfall, bei dem ein automatischer externer Defibrillator (AED) sehr hilfreich gewesen wäre. Da die heutigen AED selbsterklärend sind, sind sie auch von Laien problemlos anwendbar. Sie sind leicht und intuitiv zu bedienen, sodass sie jeder einsetzen und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes genutzt werden kann, um Leben zu retten.
Ein Defibrillator bietet den Menschen, die sich in dessen Umgebung aufhalten, Sicherheit. Darum ist es sinnvoll, öffentliche Plätze, Parks sowie viele städtische Gebäude, Sporthallen- und -stätten mit Defibrillatoren auszustatten. Eine wertvolle Maßnahme, denn bei der Wiederbelebung zählt jede Minute. Die Stadt Braunschweig hat damit einen großen Einfluss auf das Sicherheitsgefühl und damit auf die Lebensqualität ihrer Einwohner und auch auf die der Besucher unserer Stadt.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
1. Wie viele Defibrillatoren sind zurzeit in städtischen Einrichtungen installiert?
2. Wie ist der Verteilungsstatus der Defibrillatoren bezogen auf das Stadtgebiet (Ortsteile)?
3. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, sogenannte Hot Spots, wie stark besuchte Plätze und stark frequentierte städtische Gebäude, mit AED auszustatten, um insbesondere das Leben der Bürger und Besucher zu schützen und Leben zu retten?
