Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 22-17752-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

r den Schutz der Bevölkerung ist nicht nur die Summe, sondern auch die zeitliche Abfolge der Impfungen relevant. Bei den Boosterimpfungen erfolgte insbesondere in der Anfangszeit eine Priorisierung. Zuerst wurde Bewohnerinnen, Bewohnern und Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen mit den Mobilen Impfteams (MIT) die Impfung mit guter Resonanz angeboten. Ferner wurde dem pädagogischen Personal der Kitas sowie den Lehrkräften an den Schulen bei den Boosterimpfungen der Vorzug gegeben. Auch die Arztpraxen haben ihre vulnerablen Patienten zuerst versorgt. Die Quote allein ist also nicht so aussagekräftig, was den Schutz der Bevölkerung angeht, sondern die Frage, wie gut sind die besonders vulnerablen Gruppen geschützt. So sind Ausbrüche in den hiesigen Pflegeeinrichtungen aktuell in der Regel ohne größere Komplikationen verlaufen.

 

Dies vorausgeschickt wird zur Anfrage der BIBS-Fraktion (22-17752) vom 14.01.2022 wie folgt Stellung genommen:

 

Zu Frage 1:

 

Bisher hat das Innenministerium entsprechende Impfstatistiken zur Verfügung gestellt. Letztmalig erfolgten entsprechende Angaben für die mobilen Teams bis einschließlich 05.12.21. nftig sollen Impfstatistiken durch das Sozialministerium erstellt werden, bisher liegen jedoch keine aktuellen Daten vor.

 

Bis zum 05.12.21 haben die mobilen Teams entsprechend dieser Landesstatistik insgesamt 12.359 Auffrischungsimpfungen vorgenommen. Nach dem 05.12.21 bis zum 13.01.22 wurden noch einmal 36.304 Auffrischungsimpfungen vorgenommen, in Summe also 48.663 Impfungen durch die mobilen Teams. Dies entspricht einer Impfquote von 19,5 Prozent.

Hinzu kommen die Impfungen der niedergelassenen Ärzte. Entsprechend der letzten durch das Innenministerium zur Verfügung gestellten Impfstatistik lag die Zahl der Auffrischungsimpfungen bei den Hausärzten bis einschließlich zum 11.12.2021 bei 41.436. Dies entspricht einer Impfquote von 16,6 Prozent.

 

In Summe wurden in Braunschweig bisher mindestens 90.099 Auffrischungsimpfungen durch Hausärzte und mobile Teams durchgeführt. Dies entspricht einer Impfquote von 36,2 Prozent. Hinzu kommen noch die Impfungen der Hausärzte zwischen dem 12.12.2021 und dem 13.01.2022. Aufgrund des Impfaufkommens bei den mobilen Impfteams ist davon auszugehen, dass auch bei den Hausärzten im besagten Zeitraum eine vergleichbar hohe Anzahl an Impfungen vorgenommen wurde.

 

Im Ergebnis kann für Braunschweig von einer Quote für die Auffrischungsimpfungen ausgegangen werden, die mindestens dem niedersächsischen Wert entspricht (etwa 46 Prozent am 13.01.2022).  

Sobald das Land erneut die Impfstatistik zur Verfügung stellt, kann wieder ein laufender Vergleich vorgenommen werden.

 

Zu Frage 2:

 

Wie zu Frage 1 dargestellt, ist keinckstand hinsichtlich der Boosterimpfungen in Braunschweig erkennbar.

 

In Braunschweig impfen inzwischen 180 ärztliche Praxen. Hinzu kommen die Angebote der mobilen Impfteams. So werden an zentraler Stelle in der Stadthalle jeweils von Montag bis Freitag alle Arten von Impfungen sowohl mit als auch ohne Termin angeboten.

 

Das Angebot der mobilen Impfteams wird durch weitere öffentliche Impfaktionen ergänzt und abgerundet. Es gibt wöchentliche Impfangebote an der TU Braunschweig, an der HBK, im Kulturpunkt West, in den Kinder- und Jugendzentren sowie seit dem 11.01.2022 auch täglich im Blauen Saal der Stadtbibliothek..

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