Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 22-17862
Grunddaten
- Betreff:
-
Wo sind die Grenzen des Wachstums in Braunschweig?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- AfD-Fraktion im Rat der Stadt / Wirtz, Stefan
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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zur Beantwortung
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15.02.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
In Statistiken und vielen Planungen der Stadt Braunschweig wurde in den letzten zehn Jahren eine konstante Größe nicht weit entfernt von ca. 250.000 Einwohnern ausgewiesen und verwendet. Die meisten stadtübergreifenden Vorhaben waren in der Vergangenheit anhand dieser Einwohnerzahl ausgelegt. Stadtbezirke und Wahlbereiche sind beispielsweise gerade erst entsprechend der Bewohnerzahlen einigermaßen angeglichen und zusammengefasst.
Aktuell werden durch politische Äußerungen und rege Bautätigkeit ca. 6.000 neue Wohnungen in den nächsten drei Jahren in Aussicht gestellt. Es ist nicht wirklich damit zu rechnen, dass in entsprechendem Maße auch Altbestandswohnungen abgerissen bzw. vom Markt genommen werden, was wohl nur zum geringen Teil im Einflussbereich der Stadt läge.
Anhand der bisher in Braunschweig üblichen durchschnittlichen Bewohnerzahl pro Wohneinheit würden 6.000 neu erstellte Wohnungen dann mit knapp 14.000 neuen Einwohnern belegt werden - bis 2025.
Welche Bereiche von Versorgung, Verwaltung und Verkehr in Braunschweig sind bereits auf eine Gesamteinwohnerzahl von etwa 265.000 Personen ausgelegt?
Falls Bereiche (z.B. schulisches Angebot, Bauverwaltung, medizinische Versorgung oder Teilverkehrsnetze) noch nicht für die bevorstehend wesentlich höhere Gesamteinwohnerzahl ausgelegt sind:
Bis zu welchen Kapazitäten sind jeweils zusätzliche Belastungen ohne weitere Investitionen möglich?
