Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 22-17983
Grunddaten
- Betreff:
-
Regenwasserversickerung im Baugebiet Wenden-West, 1. und 2. Bauabschnitt
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- SPD-Fraktion im Stadtbezirksrat 322
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 322 Nördliche Schunter-/Okeraue
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Entscheidung
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01.03.2022
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten darzulegen, wie sich die Grundwasserstände in den letzten Jahrzehnten in Wenden entwickelt haben und welche Zukunftsprognosen im Zusammenhang mit Flächenversiegelungen im Zuge des Baugebietes Wenden-West, 1. und 2. Bauabschnitt gestellt werden.
Die Verwaltung wird zudem gebeten zu beschreiben, welche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem in der Ergänzungsvorlage zur Beschlussvorlage 21-16633-01 angeführten „sensiblen Umgang mit Regenwasser und einer wassersensiblen Straßenraumgestaltung, um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken“ denkbar sind und welche Auswirkungen auf den Grundwasserstand im Baugebiet Wenden-West in beiden Bauabschnitten zu erwarten sind.
Zudem wird die Verwaltung gebeten, darzulegen ob die Funktion des Notwasserbrunnens, der sich neben dem Feuerwehrhaus befindet, gewährleistet wird.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Im Artikel der Braunschweiger Zeitung vom 29.01.2022 erläuterte Herr Schmidbauer für die Verwaltung, dass vorgesehen sei, Regenwasser von Straßen und Gebäuden nicht in den angrenzenden Mittellandkanal zu leiten. Das Wasser solle auf dem Gelände versickern, um die Bildung von Grundwasser zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund haben Anwohner der Glatzer Straße die Sorge geäußert, dass ein Versickern von Regenwasser auf den Flächen des Baugebietes Wenden-West im Abschnitt 2 zu einem steigenden Grundwasserstand und nassen Kellern in angrenzenden Bereichen führen könnte. Nachdem das Pumpwerk an der Veltenhöfer Straße vor einigen Jahrzehnten abgeschaltet worden war, seien damals viele Keller in Wenden unter Wasser gelaufen. Nun wird seitens der Anwohner befürchtet, dass
sich so etwas durch die vorangehend beschriebenen Planungen wiederholen könnte. Anwohner der Glatzer Straße berichten darüber hinaus, dass feuchte Keller erst seit ein paar Jahren der Vergangenheit angehören würden.
Die Verwaltung wird daher gebeten ihre Planungen in Bezug auf den Umgang mit Regenwasser und der wassersensiblen Gestaltung von Flächen vor dem Hintergrund der Entwicklung des Grundwasserstandes - auch in Bezug auf ein durch den Klimawandel möglicherweise bereits eingetretenes Absinken der Grundwasserstände und einer Zukunftsprognose für weitere Entwicklungen - darzulegen und/oder aufzuzeigen, in welchen nächsten Schritten Untersuchungen erfolgen und Aussagen über Auswirkungen auf den Grundwasserstand getroffen werden können.
gez.
Stefan Zander
