Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 21-17503

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Die Stadt Braunschweig lag vor einigen Jahren im Bereich e-Mobiltät bundesweit in der Spitzengruppe. Leider hat man sich darauf ausgeruht und ist ins Mittelfeld abgeglitten. Laut Umfragen ist besonders die unzureichende Ladeinfrastruktur ein Problem. Während Elektroautos besonders im Stadtverkehr effizienter als Verbrenner sind und mit fortschreitender Energiewende auch einen immer geringeren Beitrag zum Klimawandel leisten, gibt es im Stadtbezirk Wabe-Schunter-Beberbach nur sehr wenige öffentlich zugänglich Möglichkeiten, die Fahrzeuge zu laden. Auch wenn E-Fahrzeuge von den Besitzern überwiegend an der heimischen Steckdose geladen werden, hat nicht jeder im Stadtbezirk diese Möglichkeit und ist auf Ladesäulen angewiesen. In der Praxis mangelt es zudem überwiegend an Schnelladersäulen, die als einzige zum Verbrenner konkurrenzfähige Ladezeiten ermöglichen. Hinzu kommt, dass wir das Stadtbezirk, den die BAB 2 durchquert auch Schnelladersäulen für den Durchgangsverkehr anbieten sollten, um unseren Beitrag zur Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen zu leisten.

 

Wir fragen daher die Verwaltung:

 

1. Ist seitens der Stadt geplant an zentralen Punkten wie dem Westfalenplatz Schnelladersäulen zu errichten?

2. Hat die Verwaltung Kenntnisse darüber, an welchen Orten das Stromnetz für den Aufbau solcher Stationen geeignet ist?

3. Gibt es seitens der Stadt einen Austausch mit den Betreibern der örtlichen Einzelhändler, insbesondere den Discountern und Supermärkten, auf deren Parkplätzen Ladeinfrastruktur zu errichten?

 

gez.     gez.

Thorsten Wendt   Tobias Zimmer

Vorsitzender CDU-Fraktion  FDP
 

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