Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 22-18053

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Verwaltung gibt einen wöchentlichen Statusbericht über die COVID-19-Lage in Braunschweig heraus. In diesen Statusberichten wird zu den Fallzahlen und getroffenen Maßnahmen informiert. Außerdem wird aufgeschlüsselt, wie die Infektionslage in Schulen und Kitas aussieht.

 

Der letzte Statusbericht wurde am 16.02.22 herausgegeben. Hier wird von einer Inzidenz bei den 5- bis 14-jährigen Kindern von 3422 gesprochen. Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz liegt dagegen nur bei 1202,9. Besonders wegen dieses Unterschiedes zwischen dem Schnitt der Bevölkerung und der deutlich höheren Infektionszahl bei den Kindergarten- bzw. Schulkindern, ist es zwingend erforderlich, dass dieses Infektionsgeschehen besonders im Auge behalten wird.

 

Doch der neueste Bericht vom 16.02.22, verweist auf die hohe Belastung des Gesundheitssystems, weshalb eine differenzierte Darstellung der Infektionsfälle bei den Kindern nicht mehr erfolgen könne.

 

Eine Aufschlüsselung der Fallzahlen in Schulen fand das letzte Mal am 02.02.22 statt und auch dort wird lediglich die Grundschule Heinrichstraße genannt, an der es 8 Infektionsfälle gab. Allerdings wurden laut diesem Statusbericht bis zum 31.01.22 118 Infektionsfälle gemeldet. An welchen Schulen wird jedoch nicht aufgeschlüsselt.

Lediglich die Sachstände der Kitas und der Schulkindbetreuung werden genauer aufgezeigt indem die Einrichtung und im Falle der Kitas sogar die Anzahl der Infektionsfälle aufgelistet werden.

 

Nur mit so einer genauen Aufschlüsslung auch im Bereich der Schulen lassen sich die freiwilligen Maßnahmen richtig anwenden. Wenn Eltern und SchülerInnen über die genauen Infektionszahlen an der jeweiligen Schule informiert sind, ist der richtige und verantwortungsvolle Umgang mit z.B. zusätzlichen freiwilligen Tests am Wochenende o.ä. wesentlich wahrscheinlicher.

 

Im Interesse der Braunschweiger Eltern und SchülerInnen fragt die BIBS-Fraktion deshalb:

 

 

 

 

 

 

 

 

1.     Welche Möglichkeiten haben Eltern und SchülerInnen in Braunschweig aktuell um sich über das Infektionsgeschehen an ihren Schulen zu informieren? 

 

2.     Wie kann die Verwaltung darauf einwirken diese Informationen für Eltern und SchülerInnen in Braunschweig schneller und vollständig zu transportieren?

 

3.     Warum wird die Übernahme von Eigenverantwortung der Eltern und SchülerInnen nicht in das Konzept zum Infektionsschutz integriert?

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