Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 22-18142
Grunddaten
- Betreff:
-
Umsetzungsstand des Integrationskonzeptes
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Vielfalt und Integration
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zur Beantwortung
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10.03.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Rat der Stadt Braunschweig hat 2017 das Konzept zur Integration von Flüchtlingen (DS-Nr. 16-01642) beschlossen, aus welchem viele Maßnahmen inzwischen umgesetzt sind. So wurden etwa mehrere städtische Wohnstandorte gebaut und in Betrieb genommen. Maßnahmen zur Integration und Beratungsangebote wurden entwickelt, umgesetzt und verstetigt. Nach einem zwischenzeitlichen deutlichen Rückgang haben die Zuweisungen in den vergangenen Monaten wieder spürbar zugenommen. Dies führt nun u.a. dazu, dass neben den bereits eingerichteten Wohnstandorten weitere Liegenschaften umgerüstet werden (vgl. DS.-Nr. 22-17552).
Die Integration von Geflüchteten mithilfe vieler Angebote ist einer der wichtigsten Aspekte einer gelungenen Migrationspolitik, daher müssen die Eckpunkte des Konzeptes weiterhin mit Nachdruck verfolgt werden. Dabei darf nicht aus den Augen verloren werden, dass auch die Corona-Pandemie die Integrationsarbeit vor weitere große Herausforderungen gestellt hat und einige Angebote zumindest zeitweise verhindert hat.
Ergänzend zu den Berichten zur Flüchtlingssituation in der vergangenen Ratswahlperiode im Ausschuss für Soziales und Gesundheit bleiben noch einige Fragen offen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
1. Wie viele Geflüchtete befinden sich momentan in einem der Braunschweiger Wohnstandorte (aufgeteilt nach Aufenthaltsstatus) und wie viele der seit 2015 aufgenommenen Flüchtlinge leben heute noch in Braunschweig?
2. Welche der Angebote aus dem Integrationskonzept wurden durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt?
3. In welcher Form haben sich die städtischen Beratungsangebote im Einzelnen und das Integrationskonzept generell an die veränderte Situation angepasst beziehungsweise wie wurde das Integrationskonzept weiterentwickelt?
