Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 22-18108
Grunddaten
- Betreff:
-
Entwicklungen und Probleme im Bereich Heinrich-der-Löwe-Kaserne
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Stadtbezirksrat 212
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 212 Südstadt-Rautheim-Mascherode
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zur Beantwortung
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08.03.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Stadt Braunschweig war bei der Entwicklung der ehemaligen Heinrich-der-Löwe-Kaserne von Anfang an federführend beteiligt. Viele Forderungen aus Verwaltung und Politik sind in die Genehmigungen und Verträge eingeflossen. Letztendlich sind die Kosten in den Kaufpreisen abgebildet und somit zahlen Käuferinnen und Käufer die "Zeche". Durch ungenaue vertragliche Regelungen gibt es Verzögerungen und Preissteigerungen. Viele Gutachten mussten erstellt werden und wurden dann von der Verwaltung geprüft. Schallgutachten führten u.a. dazu, dass im Aussenbereich an einer Stelle Tempo 30 gefordert ist.
Lärmbelästigung in Aussenbereichen war somit von Anfang an ein Thema und dort spielt die Anzahl der Wohneinheiten im Innenbereich keine wesentliche Rolle. Eine weitere Lärmquelle wird zukünftig auch durch die geplante Stadtbahn-Trasse entstehen.
Wir haben folgende Fragen:
1. Warum wurden bei der bekannten Faktenlage die Baugenehmigungen für die Wohnhäuser an der Braunschweiger Str. erteilt, ohne weitere Auflagen?
2. Weshalb ist beim Bau der Kita an der Braunschweiger Str., direkt neben den Wohnhäusern, ein Lärmschutz vorgesehen?
3. Kann bei der Planung der Stadtbahn an der Braunschweiger Str. ein Lärmschutz, z.B. Green Wall, möglicherweise unter Einbeziehung der alten Zaunanlage der HdL, vorgesehen werden?
gez. Frank Täubert
