Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 22-18058-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Quarantäne für ganze Schulklassen im Falle einer gravierenden Häufung von COVID-19-Infektionen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 50 Fachbereich Soziales und Gesundheit
- Verantwortlich:
- Dr. Arbogast
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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zur Kenntnis
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04.03.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der Fraktion BIBS (22-18058) vom 19.02.2022 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Zu Frage 1:
Es wäre sinnvoll, das etablierte ABIT-Verfahren aufrecht zu erhalten: Tritt ein Indexfall (positiver Antigen-Schnelltest oder positive PCR) auf, können die übrigen Kinder der Gruppe dennoch die Einrichtung weiter besuchen. Voraussetzung ist, dass sie an den folgenden 5 Werktagen (beginnend ab dem ersten vollen Tag, an dem der Indexfall nicht mehr in der Gruppe war) täglich vor dem Besuch der Einrichtung zu Hause getestet werden und das Testergebnis negativ ausfällt und von den Erziehungsberechtigten entsprechend bescheinigt wird. Außerdem werden die Erziehungsberechtigten und das Betreuungspersonal angehalten, bei den Kindern verstärkt auf Symptome zu achten.
Bei einem Ausbruchsgeschehen können durch das Gesundheitsamt in Rücksprache mit der Einrichtung weitergehende Maßnahmen des Ausbruchsmanagements durchgeführt werden. Aufgrund der individuellen Dynamik eines Infektionsgeschehens, lässt sich eine vollständige Quarantäne der Gruppe nicht immer nach einer festen Zahl von gemeldeten Infektionsfällen bemessen.
Weitere Vorgaben sind nicht beabsichtigt.
Zu Frage 2:
Pauschale Prozentsätze erscheinen nicht zielführend. Es ist stets der Einzelfall zu betrachten.
