Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 22-18334
Grunddaten
- Betreff:
-
Keine touristischen Charter-Leerflüge am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion BIBS im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Gestoppt
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Verwaltungsausschuss
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Vorberatung
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Gestoppt
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Rat der Stadt Braunschweig
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Entscheidung
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29.03.2022
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Beschlussvorschlag
Im Zuge der Zielsetzung, 2030 klimaneutral zu werden, wird die Verwaltung beauftragt, mit dem Unternehmer "Der Schmidt" Gespräche zu führen mit dem Ziel, Leerflüge von Hannover zum Flughafen Braunschweig-Wolfsburg und zurück zu vermeiden. Dazu sollten möglichst feste Vereinbarungen getroffen werden.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Das Reiseunternehmen "Der Schmidt" führt Leerflüge von Braunschweig nach Hannover und zurück durch. Dabei werden 1200 l Kerosin verbrannt (hin und zurück), bei den entsprechenden Busfahrten 75 l Diesel (1 Bus). Es ist fraglos, dass unter den Bedingungen des Klimawandels der Bus gewählt werden sollte.
Braunschweig hat sich mit dem Klimabeschluss vom Oktober 2021 entschieden, 2030 möglichst klimaneutral zu werden und sich in diesem Zusammenhang beim Programm der EU-Kommission „100 klimaneutrale Städte bis 2030“ beworben. Falls Braunschweig ausgewählt wird, muss die Stadt einen speziellen „Climate City Contract“ erarbeiten. Dieser Klima-Vertrag enthält spezifische Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen für jede Stadt. Die EU-Kommission regt an, dass vor allem Stakeholder aus dem Bereich Energieproduktion und Transport ermutigt werden sollen, Teil des Vertrags zu werden. So ein Stakeholder ist auch "Der Schmidt" und wäre damit ein geeigneter Partner für einen entsprechenden Vertrag. Der Vertrag wäre damit ein Pilotprojekt für den Fall, dass Braunschweig zu den 100 ausgewählten Städten gehört.
Aber auch unabhängig davon, ob Braunschweig in das Programm der EU-Kommission aufgenommen wird, müssen Politik, Stadtgesellschaft und städtische Unternehmen zusammenarbeiten, um Emissionen zu senken.
