Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 22-18646

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Stadt Braunschweig hat bereits einige Hektar Energiewälder angelegt. Die Anlage erfolgte im Rahmen von Kurzumtriebsplantagen, meist mit Pappel und Weide bepflanzt. Die Hölzer sollen nach ein paar Jahren zur Energiegewinnung im Wege der Verbrennung geerntet werden, eine mehrfache Ernte soll möglich sein.

Im Rahmen des Zuwendungsantrages zum Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ ist eine finanzielle Unterstützung für weitere 7,5 ha Energiewälder beantragt.

Der Abwasserverband Braunschweig führt im Moment Projekte an den Rieselfeldern durch und testet die Möglichkeit, Energiehölzer anzubauen und zu ernten. Darüber hinaus errichtet BS׀Energy im Zuge des beschlossenen Kohleausstiegs ein Biomasse- und ein Gasturbinen-Heizkraftwerk für die Fernwärme. Diese sollen später mit Gas und mit Holz betrieben werden, auch Altholz. Dabei ist relativ viel Altholz für das Betreiben dieser Turbinen erforderlich. Eine Verwertung der in Braunschweig angepflanzten Energiehölzer bietet sich daher an. Und es bietet sich auch an, die Anpflanzung von Energiehölzern zu forcieren, damit nicht zu viel Holz für die thermische Verwertung zugekauft werden muss.

Im Braunschweiger Stadtgebiet stehen jedoch nur wenige weitere Fläche zur Verfügung. Die Belegung der Freiflächen erfolgt in Konkurrenz der unterschiedlichen Nutzungsziele von zum Beispiel Wohnen, Gewerbe, Photovoltaik und Landwirtschaft. Zusätzlich jetzt noch der möglichen Nutzung als Energiewald.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Gibt es bereits Verträge mit BS׀Energy zur Abnahme der von der Stadt angebauten Energiehölzer?

2. Wie sieht das Potenzial in Braunschweig für die Anpflanzung weiterer Energiehölzer aus?

 

3. Welche Flächen bieten sich hier an?

 

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