Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 22-18695

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Region Braunschweig ist Mobilitätsregion. Und die Mobilität der Zukunft unterscheidet sich deutlich von den hergebrachten Möglichkeiten der Fortbewegung. Auto-, Fahrrad-, E-Scooter- oder Fußverkehr stehen, getrieben durch eine oftmals ideologisierte politische Debatte, noch immer im Gegenseitigkeitsverhältnis. Dabei gelingt nach Ansicht der CDU-Fraktion eine Mobilität der Zukunft, die schnell, sicher und umweltfreundlich ist und zugleich höchsten Komfort bietet, nur unter Auflösung des Gegeneinanders im Straßenverkehr. Insbesondere das reibungslose Zusammenspiel verschiedener Verkehrsträger und die so genannte shared mobility, oder eingedeutscht geteilte Mobilität, sind in Zukunft von besonderer Relevanz und sollten deshalb auch politisch in den Fokus genommen werden.

Die Attraktivität von Mobilitätsangeboten ergibt sich in erster Linie durch eine dauerhafte Verfügbarkeit und eine reibungslose Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln. Der Grundsatz von geteilter Mobilität lautet, z. B. beim gemeinsamen Nutzen eines E-Scooters und von Sharing-Autos: Scooter fahren, ohne ihn zu besitzen. Nach dem Abstellen reibungslos in ein in der Nähe befindliches Sharing-Auto steigen und losfahren – gezahlt wird per PayPal und pro Kilometer. Das Fahrzeug wird beliebig am Zielort abgestellt.

Ob nun Car-, Bike- oder E-Scooter-Sharing, für jedes System gibt es unterschiedliche Anbieter, die jeweils ganz unterschiedliche Konditionen aufweisen. Deshalb kommt es besonders auf die enge Verknüpfung der Angebote, eine schnelle Erreichbarkeit und eine Vergleichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger an. Hier bietet die „Plattform Shared Mobility“ erste gemeinsame Ansätze.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Wo in Braunschweig gibt es derzeit welche Angebote zur geteilten Mobilität, welche gemeinsamen Plattformen des Austauschs werden genutzt und wie werden diese Angebote nach Auskunft der Betreiber angenommen?

2. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, um Anbieter aktiv für Braunschweig zu werben und später für eine bessere Vernetzung der unterschiedlichen Anbieter zu sorgen?

3. Werden die vorhandenen Anbieter in die Planungen der Neubaugebiete einbezogen?

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