Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 22-18572
Grunddaten
- Betreff:
-
Einsatzzahlenentwicklung der Braunschweiger Feuerwehr im Hinblick auf Herzbeschwerden und Schlaganfälle der letzten 4 Jahre
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Hillner, Andrea
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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zur Beantwortung
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24.05.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Berliner SPD-Abgeordnete Robert Schaddach stellte am 10. März 2022 eine kleine Anfrage im Berliner Senat. Ziel der Anfrage war die Ermittlung der Einsatzzahlenentwicklung der Berliner Feuerwehr im Hinblick auf Herzbeschwerden und Schlaganfälle in den zurückliegenden vier Jahren.
Die Berliner Zeitung fasst das Ergebnis wie folgt zusammen:
„Unter den Stichworten „Herzbeschwerden / Implantierter Defibrillator“ sowie „Brustschmerzen / Andere Beschwerden in der Brust“ stieg die Zahl der protokollierten Einsätze im Jahr 2021 im Vergleich zu den Durchschnittswerten aus den Jahren 2018/2019 um 31 Prozent auf insgesamt 43.806 Einsätze. Die Zahl der protokollierten Einsätze unter den Stichworten „Schlaganfall / Transitorisch Ischämische (TIA) Attacke“ stieg im Vergleich zu den Durchschnittswerten aus den Jahren 2018/2019 um 27 Prozent auf insgesamt 13.096 Einsätze.“
Weiter führt die Berliner Zeitung aus:
„Derartige Steigerungsraten sind erklärungsbedürftig“
Die Feuerwehrgemeinschaft Berlin, ein Zusammenschluss Hunderter impfkritischer Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen, hat die Anfrage des SPD-Abgeordneten Robert Schaddach nach eigener Aussage „mit regem Interesse zur Kenntnis genommen“. Der Berliner Zeitung sagte ein Sprecher der Feuerwehrgemeinschaft: „Derartige Steigerungsraten sind erklärungsbedürftig.“ Auffällig sei, dass „die Gesamtzahlen der Herzbeschwerden und Schlaganfälle 2018 und 2019 relativ nah beieinander liegen. Im Jahr 2020 lässt sich ein erster Anstieg gegenüber dem Durchschnitt 2018/19 von 12,4 Prozent für Herzbeschwerden bzw. 12,9 Prozent bei Schlaganfällen beobachten. Im Jahr 2021 ist ein zweiter, noch höherer Anstieg zu verzeichnen. Gegenüber dem Durchschnitt von 2018/19 liegt dieser massivere Anstieg dann bei 31,2 Prozent für Herzbeschwerden bzw. 27,4 Prozent bei Schlaganfällen.“ […]
In Hinblick auf die „Auffälligkeiten der Steigerungen ist zu prüfen, ob hier gegebenenfalls ein kausaler Zusammenhang mit den immer stärker in den medialen Fokus geratenen Impfnebenwirkungen durch die Coronavakzine vorliegt“, so die Feuerwehrgemeinschaft. In Bezug auf die „von der Behördenleitung unterschiedslos für alle Angehörigen der Berliner Feuerwehr in Ansatz gebrachte Impfpflicht gemäß IfSG“ stellt die Anfrage aus Sicht der Feuerwehrgemeinschaft „einen hervorragenden Anlass dar, um einen derartigen Zusammenhang – bei Vorliegen wissenschaftlich fundierter Belege – ganz auszuschließen und somit Vorbehalte abzubauen“. […]
Bis zum Abschluss „etwaiger Untersuchungen“ und „dem Vorliegen entsprechender wissenschaftlich fundierter Belege, die einen kausalen Zusammenhang klar ausschließen“, fordert die Feuerwehrgemeinschaft jetzt „für alle davon betroffenen Angehörigen der jeweiligen Berufe – auch und gerade über die Feuerwehr hinaus – mit Nachdruck eine Aussetzung der Umsetzung der bereichsbezogenen Impfpflicht“. (Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/news/berlin-feuerwehr-herzprobleme-und-schlaganfaelle-zahl-der-rettungseinsaetze-steigt-stark-an-li.222431 )
Ebenso berichtet auch die Gesundheitsministerin von Queensland/Australien von einem rund 40prozentigen Anstieg von Herzbeschwerden:
Um eine Vergleichbarkeit mit den Berliner Daten der schriftlichen Anfrage 19/11386 (siehe Anlage) zu gewährleisten, fragen wir daher noch den folgenden Daten zur der Einsatzzahlenentwicklung der Braunschweiger Feuerwehr im Hinblick auf Herzbeschwerden und Schlaganfälle in den zurückliegenden vier Jahren:
1) Darstellung der Entwicklung der Einsatzzahlen im Zusammenhang mit Herzbeschwerden auf Grundlage einer statistischen Auswertung der SNAP Codes hinsichtlich „Herzbeschwerden“ der Jahre 2018, 2019, 2020 und 2021. Die Auswertung ist hinsichtlich der Alterskohorten von 10 Jahren aufzugliedern (0-10 Jahren, 11-20 Jahren, 21-30 Jahren, 31-40 Jahren, 41-50 Jahren etc.)
2) Darstellung der Entwicklung der Einsatzzahlen im Zusammenhang mit Schlaganfallsymptomen (<12h) auf Grundlage einer statistischen Auswertung der SNAP Codes der Jahre 2018, 2019, 2020 und 2021. Die Auswertung ist hinsichtlich der Alterskohorten von 10 Jahren aufzugliedern (0-10 Jahren, 11-20 Jahren, 21-30 Jahren, 31-40 Jahren, 41-50 Jahren etc.).
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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246,6 kB
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