Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 22-18612

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:


„Der Überplanung des Radweges der Kurt-Schumacher-Straße im Abschnitt zwischen Ottmerstraße und John-F.-Kennedy-Platz wird zugestimmt.“
 

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Beschlusskompetenz

Die Beschlusskompetenz des Ausschusses für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben ergibt sich daraus, dass es sich bei der Kurt-Schumacher-Straße um eine Hauptverkehrsstraße handelt, deren Wirkung über die Grenzen des Stadtbezirkes hinausgeht.

 

Anlass

Wie in der Drucksache 22-18043 (Tiefbauprogramm 2022) angekündigt, wird der nördliche Zweirichtungsradweg entlang der Kurt-Schumacher-Straße zwischen der Ottmerstraße und dem John-F.-Kennedy-Platz verbreitert. Er erreicht damit den neuen Braunschweiger Standard von 3,20 m, wie er mit der DS 20-13342-02 (Ziele- und Maßnahmenkatalog „Radverkehr in Braunschweig“) im Juli 2020 vom Rat der Stadt Braunschweig beschlossen worden ist.

 

Bestand

Wegen der Trennwirkung der Stadtbahngleise in Mittellage handelt es sich bei dieser wichtigen Radverkehrsverbindung zwischen der Innenstadt und dem Hauptbahnhof um einen Zweirichtungsradweg. Die Breite im genannten Abschnitt variiert, liegt jedoch in weiten Teilen um 1,90 m. Die vorhandene Gehwegbreite ist in Teilabschnitten mit bis zu fünf Metern sehr breit bemessen.

 

Zwischen dem Radweg und dem Längsparkstreifen stehen stark geschädigte Bäume, die sich in den viel zu kleinen Baumscheiben nicht entwickeln können.

 

Planung

Der Radweg wird zu Lasten des in diesem Bereich sehr breiten Gehweges auf 3,20 m verbreitert. Eine verbleibende Gehwegbreite von mindestens 2,50 m ist gewährleistet.

 

Insgesamt 16ume werden gefällt, da sie abgängig sind und in zulasten des Parkstreifens vergrößerten Baumscheiben durch 16 Neupflanzungen ersetzt. Dadurch haben die neuen ume bessere Entwicklungschancen und Wurzelaufbrüche im Radweg werden vermieden.

 

Zwischen Geh- und Radweg wird ein taktiler, kontrastierender Trennstreifen zur Vermeidung des Betretens des Radwegs durch Sehbehinderte eingesetzt. Der Behindertenbeirat e.V. hat der Planung zugestimmt.

 

Mit dieser Maßnahme wird erreicht, dass der Radweg auf gesamter Länge zwischen John-F.-Kennedy-Platz und Hauptbahnhof eine komfortable Breite aufweist.

 

Informationsveranstaltung

Wegen der geringfügigen Auswirkungen der Maßnahmen auf die Verhältnisse in der Kurt-Schumacher-Straße hat keine Bürgerinformationsveranstaltung stattgefunden.

 

Finanzierung

Die Kostenschätzung beträgt ca. 500.000 €. Die Maßnahme wird aus dem PSP-Element/

Maßnahmennummer 4S.660024 finanziert. Ob eine Förderung aus dem Förderprogramm „Stadt und Land“ gewährt wird, wird derzeit geprüft. Die Arbeiten sollen glichst noch in 2022 durchgeführt werden.


 

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Anlagen

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