Rat und Stadtbezirksräte
Beschlussvorlage - 22-18612
Grunddaten
- Betreff:
-
Radwegverbreiterung an der Kurt-Schumacher-Straße
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beteiligt:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen; 0600 Baureferat
- Verantwortlich:
- Leuer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 130 Mitte
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Anhörung
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07.06.2022
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Erledigt
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Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben
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Entscheidung
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21.06.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Beschlusskompetenz
Die Beschlusskompetenz des Ausschusses für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben ergibt sich daraus, dass es sich bei der Kurt-Schumacher-Straße um eine Hauptverkehrsstraße handelt, deren Wirkung über die Grenzen des Stadtbezirkes hinausgeht.
Anlass
Wie in der Drucksache 22-18043 (Tiefbauprogramm 2022) angekündigt, wird der nördliche Zweirichtungsradweg entlang der Kurt-Schumacher-Straße zwischen der Ottmerstraße und dem John-F.-Kennedy-Platz verbreitert. Er erreicht damit den neuen Braunschweiger Standard von 3,20 m, wie er mit der DS 20-13342-02 (Ziele- und Maßnahmenkatalog „Radverkehr in Braunschweig“) im Juli 2020 vom Rat der Stadt Braunschweig beschlossen worden ist.
Bestand
Wegen der Trennwirkung der Stadtbahngleise in Mittellage handelt es sich bei dieser wichtigen Radverkehrsverbindung zwischen der Innenstadt und dem Hauptbahnhof um einen Zweirichtungsradweg. Die Breite im genannten Abschnitt variiert, liegt jedoch in weiten Teilen um 1,90 m. Die vorhandene Gehwegbreite ist in Teilabschnitten mit bis zu fünf Metern sehr breit bemessen.
Zwischen dem Radweg und dem Längsparkstreifen stehen stark geschädigte Bäume, die sich in den viel zu kleinen Baumscheiben nicht entwickeln können.
Planung
Der Radweg wird zu Lasten des in diesem Bereich sehr breiten Gehweges auf 3,20 m verbreitert. Eine verbleibende Gehwegbreite von mindestens 2,50 m ist gewährleistet.
Insgesamt 16 Bäume werden gefällt, da sie abgängig sind und in zulasten des Parkstreifens vergrößerten Baumscheiben durch 16 Neupflanzungen ersetzt. Dadurch haben die neuen Bäume bessere Entwicklungschancen und Wurzelaufbrüche im Radweg werden vermieden.
Zwischen Geh- und Radweg wird ein taktiler, kontrastierender Trennstreifen zur Vermeidung des Betretens des Radwegs durch Sehbehinderte eingesetzt. Der Behindertenbeirat e.V. hat der Planung zugestimmt.
Mit dieser Maßnahme wird erreicht, dass der Radweg auf gesamter Länge zwischen John-F.-Kennedy-Platz und Hauptbahnhof eine komfortable Breite aufweist.
Informationsveranstaltung
Wegen der geringfügigen Auswirkungen der Maßnahmen auf die Verhältnisse in der Kurt-Schumacher-Straße hat keine Bürgerinformationsveranstaltung stattgefunden.
Finanzierung
Die Kostenschätzung beträgt ca. 500.000 €. Die Maßnahme wird aus dem PSP-Element/
Maßnahmennummer 4S.660024 finanziert. Ob eine Förderung aus dem Förderprogramm „Stadt und Land“ gewährt wird, wird derzeit geprüft. Die Arbeiten sollen möglichst noch in 2022 durchgeführt werden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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559,6 kB
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