Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 22-18717-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Die vielfältigen Auswirkungen des Ukrainekrieges sind schwer abschätzbar. Daher sind lageangepasste flexible Reaktionen erforderlich. Zum aktuellen Stand wird zur Anfrage der AfD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig vom 30. April 2022 (Drucksache 22-18717) in Abstimmung mit der Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH (Stadtbad GmbH) wie folgt Stellung genommen:

 

zu Frage 1 und 2:

 

Der Versorgungsvertrag für Gas läuft mit gleichbleibenden Preisen bis 31. Dezember 2022, dementsprechend kommt es im laufenden Jahr zu keinen Mehrkosten.

Die Preise für Strom haben bis zum 31. Dezember 2022 Bestand, sodass es im laufenden Jahr zu keinen Mehrkosten kommt.

 

Die Preise für die Versorgung mit Fernwärme wurden zum 1. April 2022 um die aktuell üblichen 65 % erhöht. Für das laufende Jahr entstehen durch den Anstieg des Preises für Fernwärme Mehrkosten von rd. 130.000 €.

 

zu Frage 3:

 

Die Stadtbad GmbH hat einen Maßnahmenkatalog zur Energieeinsparung erstellt. Die wesentlichsten Punkte hierbei sind im Folgenden aufgeführt:

-       Verkürzung der Freibad Saison am Bürgerpark mit Eröffnung am 13. Mai 2022, wodurch insbesondere die energieaufwendige Aufheizphase durch das aktuelle sonnige Wetter deutlich aufgefangen werden kann. Schließung in Abhängigkeit der Wetterlage bzw. in Anpassung der dann vorliegenden Situation.

 

-       Verkürzung der Freibad Saison am Raffteich. Voraussichtliche Eröffnung Ende Mai 2022 in Abhängigkeit von Wetter und Temperatur, um ebenfalls die Aufheizphase auffangen zu können. Schließung in Abhängigkeit der Wetterlage bzw. in Anpassung der dann vorliegenden Situation.

 

-       Schließung des Hallenbades BürgerBadePark (Wassertemperatur 32 Grad) für die Öffentlichkeit während der Sommersaison, da das 50-Meter Außenbecken genutzt werden kann.

 

-       Geringfügige Einschränkungen (Öffnungszeiten sowie Betrieb einzelner Saunen) des Saunabetriebes in den warmen Sommermonaten in der Wasserwelt und im kleinen Saunabereich des Heidbergbades.

 

Von einer deutlichen Absenkung der Temperaturen nimmt die Stadtbad GmbH aktuell Abstand, da diverse Beispiele anderer Bäder deutlich zeigen, dass selbst bei geringfügiger Senkung die Beschwerden der Badegäste extrem zunehmen und in diesem Zuge die Besucherzahlen abnehmen, was nicht zielführend ist.


 

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