Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 22-18586-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Kultur an städtischen Brunnen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 41 Fachbereich Kultur und Wissenschaft
- Verantwortlich:
- Dr. Hesse
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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zur Kenntnis
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24.05.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage „Kultur an städtischen Brunnen“ (Drs. Nr. 22-18586) wird wie folgt geantwortet:
Für den sog. Kultursommer wurde 1989 von der damaligen Kulturdezernentin Prof. Pollmann ein neues und den Kultursommer ergänzendes Format entwickelt: „Kultur an städtischen Brunnen“
Zielsetzung war es, dass junge Braunschweiger Künstler*innen die Veranstaltungen mitgestalten, ausländische Mitbürger*innen einbezogen und die Aufmerksamkeit auch auf städtische Brunnen gelenkt werden sollte.
Eine vergleichbare Zielsetzung verfolgt auch die Kulturnacht, die seit 1994 in einem biennalen Rhythmus stattfindet. Die Kulturnacht zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Vielfalt der Kunst- und Kulturszene sowie der Künstler*innen aus Braunschweig und der Region darstellt. Zuletzt waren ca. 2.500 Künstler*innen in über 300 Veranstaltungen an 100 Orten an der Kulturnacht 2019 beteiligt. Neben Musikveranstaltungen aller Sparten sowie Lesungen waren auch die Genres Tanz, Zirkus, Kunst und Theater vertreten. Mit der thematischen Breite der Kulturnacht werden grundsätzlich alle Bürger*innen Braunschweigs angesprochen.
Ein Großprojekt wie die Kulturnacht bindet schon weit im Voraus die knappen Personalressourcen des Fachbereichs Kultur und Wissenschaft. Die für diesen Herbst geplante Kulturnacht musste bereits aufgrund von coronabedingten Personalengpässen verschoben werden. Die nächste Kulturnacht ist für das Jahr 2023 geplant.
Hinzu kommt, dass insbesondere bei besucherintensiven Formaten im öffentlichen Raum die Besucher- und Veranstaltungssicherheit an Bedeutung gewonnen hat und den Planungs- und Durchführungsaufwand erhöht.
Als Fazit ist festzustellen, dass es der Kulturverwaltung nicht möglich ist, kurzfristig bzw. absehbar ein Projekt unter Einbeziehung der städtischen Brunnen zu entwickeln und umzusetzen. Dennoch begrüßt die Kulturverwaltung den Projektansatz und wird versuchen, die Idee im Rahmen kommender Planungen weiter zu verfolgen bzw. diesen Impuls an die vielseitigen Kulturakteure weiterzugeben.
